- 18.11.2011, 16:22:05
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BM Schmied, Kommissärin Schlegel und Kommissär Ritter zur Schlüsselübergabe in Venedig
54. Internationalen Kunstausstellung - la Biennale di Venezia geht erfolgreich mit großer internationaler Aufmerksamkeit und einem Besucherplus von 20% am 27. November zu Ende

Wien/Venedig (OTS) - Am 27. November schließt die 54.
Internationale Kunstausstellung - la Biennale di Venezia ihre Tore.
Bisher besuchten 411.000 Menschen die weltweit hoch angesehene
Kunstaustellung. Damit verzeichnet die diesjährige Kunst-Biennale ein
Besucherplus von 20% gegenüber der letzten im Jahr 2009.
Kulturministerin Dr. Claudia Schmied, Kommissärin Eva Schlegel und
designierter Kommissär der Architektur Biennale 2012 Arno Ritter
waren heute vor Ort.
"Eva Schlegel ist es im Rahmen der 54. Internationalen
Kunstausstellung - la Biennale di Venezia - einer der wichtigsten
internationalen Veranstaltungen für zeitgenössische bildende Kunst -
gelungen, ein modernes, kritisches und zeitgemäßes Zeichen für
Österreich zu setzen. Markus Schinwalds Beitrag lenkte internationale
Aufmerksamkeit auf das zeitgenössische Kunstschaffen in Österreich
und überzeugte durch die Kraft und künstlerische Konsequenz, mit der
Markus Schinwald seine Arbeit realisierte. Die klare und
selbstbewusste Handschrift des österreichischen Beitrags verdeutlicht
die befruchtende und erfolgreiche Zusammenarbeit von Kommissärin Eva
Schlegel und Künstler Markus Schinwald. Ich danke beiden für ihre
überzeugende und Hand in Hand greifende Arbeit mit der sie die
zeitgenössische Kunst in ihrer Funktion als Spiegel der
pluralistischen Gesellschaft unserer Zeit bedienen. Kunst ermöglicht
uns neue und alternative Perspektiven und ist damit wichtiger Motor
zur Weiterentwicklung", so Kulturministerin Claudia Schmied im Rahmen
ihres Biennale-Besuchs.
Schon nach den ersten drei Eröffnungstagen der 54. Internationalen
Kunstausstellung - la Biennale di Venezia mit unzähligen
JournalistInnen und BesucherInnen aus der Kunstwelt, konnte sich der
österreichische Pavillon mit der Intervention von Markus Schinwald
klar positionieren. Sichtbares Zeichen waren die langen
Menschenschlangen, die sich immer wieder vor dem Eingang zum
österreichischen Pavillon bildeten. Sehr schnell hatte es sich
herumgesprochen, dass der Beitrag von Markus Schinwald im
österreichischen Pavillon als einer der besten Länderpavillons in den
Giardini della Biennale der diesjährigen Biennale gelten sollte.
Markus Schinwald beschäftigt sich in seiner Arbeit in Venedig mit
dem von Josef Hoffmann 1934 geschaffenen österreichischen Pavillon,
einem der markantesten Gebäude in den Giardini und dessen Umgebung.
Zentraler Bezugspunkt in Schinwalds Auseinandersetzung mit den
baulichen und architektonischen Elementen des Pavillons ist das
hängende Labyrinth im Inneren wie auch die beiden vorgestellten Tore,
die den Pavillon architektonisch in der Moderne ansiedeln und so neu
definieren. Mit dem Instrument des Körpers, den Schinwald auch in
Skulpturen, Bildern und den beiden Filmen thematisiert, lässt sich
der ungewöhnliche Raum in vielen Aspekten erleben. Momente der
Störung und Irritation im dreidimensionalen Raum ermöglichen ein
emotionales Erleben von Bruchstellen und Defizitärem für
Besucherinnen und Besucher.
"Der österreichische Pavillon wurde durch Markus Schinwalds
Intervention neu definiert und in die Moderne gebracht, ein Eingriff,
den nicht nur ExpertInnen aus der Kunstwelt, sondern auch
ArchitektInnen und TheoretikerInnen bemerkenswert fanden. Durch seine
komplexe Arbeit wurde Markus Schinwald auf vielen Ebenen
wahrgenommen. Die beiden Gästebücher, die wir im österreichischen
Pavillon aufgelegt haben, zeigen mit vielen begeisterten Kommentaren,
wie interessiert und aufmerksam die Arbeit wahrgenommen wurde. Was
uns besonders freut, ist das große Interesse und die Anerkennung der
MedienvertreterInnen österreichweit und international", so Eva
Schlegel, Kommissärin des österreichischen Pavillons.
Onlineforen wie das der Tate Modern oder von The Art Newspaper,
haben Markus Schinwalds Beitrag für den österreichischen Pavillon mit
ausführlichen Interviews rezipiert. Internationale Medien wie The
Times, La Repubblica, Il Sole 24 Ore, Die Welt, Der Tagesspiegel,
L'Uomo, Abitare, frieze, Beaux Arts Magazine, L'oeil, Tableau Fine
Arts Magazine, oder die Onlineausgaben von Die Zeit oder Deutsches
Handelsblatt haben in ihren Beiträgen über die Biennale, Markus
Schinwalds Intervention große Aufmerksamkeit geschenkt. Fachmedien
wie u.a. Kunstzeitung, Monopol, Kunstforum International, Weltkunst,
eikon, Parnass, Le Journal des Arts, Kunstbeeld oder Exit Express,
auch Magazine in Japan und Russland widmeten ihm eigene Beiträge.
Am 27. November schließt die diesjährige Internationale
Kunstausstellung - la Biennale di Venezia ihre Pforten, um der 2012
stattfindenden 13. Mostra Internazionale di Architettura di Venezia
Platz zu machen. Architektur-Biennale Kommissär Arno Ritter traf sich
in Venedig mit Kunst-Biennale Kommissärin Eva Schlegel und
Kulturministerin Claudia Schmied zur Schlüsselübergabe. "Ich freue
mich, dass Arno Ritter als Kommissär den Österreich-Beitrag bei der
Architektur-Biennale 2012 in Venedig inhaltlich bestimmen wird. Im
Mittelpunkt seiner Betrachtung stehen der Mensch und seine
Wahrnehmung von Architektur und Raum. Ihn interessieren die
gesellschaftlichen Bedingungen der Raumproduktion sowie
Planungsprozesse, die Lebensqualität generieren. Qualitätsvolle
Architektur setzt er in Verbindung mit Raumerlebnis, Lebensgefühl und
Alltagspraxis", so Kulturministerin Claudia Schmied.
Arno Ritter sagte anlässlich der Schlüsselübergabe: "Die Rolle des
Kommissärs ist eine anspruchsvolle und ehrenhafte. Ich freue mich
dieser verantwortungsvollen Aufgabe nachzukommen und mein Konzept für
den österreichischen Beitrag zur 13. Architektur-Biennale im Rahmen
einer Pressekonferenz am 2. März 2012 präsentieren zu können." Die
Pressekonferenz findet am 2. März 2012 im Bundesministerium für
Unterricht, Kunst und Kultur statt.
Mehr Information sowie weiteres Fotomaterial sind unter
www.labiennale.at und unter
http://www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/20111118b.xml abrufbar.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur Mag. (FH) Julia Flunger-Schulz Pressesprecherin Tel.: +43 1 53120 5030 mailto:[email protected] http://www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/index.xml und Mag. Christina Werner Presse / Austrian Pavilion La Biennale di Venezia 2011 T +43 1 524 96 46 DW 22 F +43 1 524 96 32 oder E [email protected] www.labiennale.at
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