- 17.11.2011, 12:52:53
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50 Jahre OeAD - Internationalisierung für Hochschulen wichtiger denn je
Minister Töchterle: "OeAD-Jubiläumsstipendium weiteres wichtiges Signal"

Wien (OTS) - 50 Jahre Österreichischer Austauschdienst: 2011
feiert der OeAD sein 50-jähriges Bestehen mit einer Festtagung zum
Thema "Internationale Bildungsmobilität - Geschichte und
Perspektiven". Mit dem Start der OeAD-Schriftenreihe und mit dem
neuen OeAD-Jubiläumsstipendium setzt er darüber hinaus starke und
nachhaltige Zeichen für die Internationalisierung von Bildung in
Österreich.
BMWF und OeAD stärken Internationalisierung im Bildungsbereich
Aus dem gesamten Bildungsbereich ist Internationalisierung nicht mehr
wegzudenken. "Gerade für die österreichischen Hochschulen ist der
internationale Austausch auch in Zukunft ein entscheidender Standort-
und Wettbewerbsfaktor. Aus eigener Erfahrung als Lehrender und Rektor
weiß ich, welche Bedeutung Auslandserfahrung für die persönliche und
wissenschaftliche Entwicklung hat", betont Wissenschafts- und
Forschungsminister Karlheinz Töchterle. "Der OeAD war und ist für das
Wissenschafts- und Forschungsministerium ein verlässlicher und
kompetenter Partner für alle internationalen und europäischen
Stipendien- und Förderprogramme im tertiären Bildungsbereich sowie
Wissenschafts- und Forschungsbereich."
OeAD-Jubiläumsstipendium
Das OeAD-Jubiläumsstipendium, das aus Eigenmitteln des OeAD
finanziert wird, fördert Forschung zur Demokratisierung
außereuropäischer Länder und unterstützt wissenschaftliche Arbeit als
Beitrag zur Entwicklung von Zivilgesellschaft. Der aktuelle regionale
Schwerpunkt liegt auf den Ländern Nordafrikas. "Gerade angesichts der
vielfältigen aktuellen Demokratisierungsbewegungen ist es wichtig,
dass Österreich sich auch in der Wissenschaft für
zivilgesellschaftlichen Aufbau stark macht. Dank der Initiative des
OeAD können Studierende aus Nordafrika ab 2012/13 einen Studien- oder
Forschungsaufenthalt mit demokratiepolitischem Schwerpunkt in
Österreich absolvieren", begrüßt Töchterle das neue Programm.
OeAD-Geschäftsführer Hubert Dürrstein ergänzt: "1961 wurde der OeAD
als Verein zur Betreuung internationaler, oftmals aus Krisenregionen
stammender Studierender in Österreich gegründet. Dem wollen wir in
zeitgemäßer Weise Rechnung tragen - und hoffen, dass viele unserer
Initiative folgen und das Stipendienprogramm unterstützen."
Qualität und Quantität des Angebots ausgebaut
"Nach 50 Jahren erweist sich", so Kuratoriumsvorsitzender Wolfhard
Wegscheider, "dass schon die Gründungsaufgaben des ÖAD
Erfolgskonzepte waren, die seitdem konsequent ausgebaut und
professionalisiert werden konnten." Einige Zahlen belegen dies
beispielhaft:
- Betreute der damalige OeAD 1964 noch 42 Stipendiat/innen aus
außereuropäischen Ländern, so waren es 2008 bereits 786.
- Absolvierten im ersten Erasmus-Jahr 1992/1993 erst 893
österreichische Studierende ein europäisches Auslandssemester, so
waren es 2009/2010 bereits 4.373. Rechnet man die
Praktikumsaufenthalte hinzu, gab es 2009/2010 über 5.200 Erasmus
Studierende und -Praktikant/innen.
- In den Studierendenheimen der OeAD-Wohnraumverwaltung wurden 1995
knapp über 1.000
- Studierende untergebracht, 2010 waren es bereits über 3.500.
- Begannen die Vorstudienlehrgänge 1962 mit einer kleinen Gruppe
syrischer Studierender, so haben die Lehrgänge in Wien seit etwa
2000 mit 800 Teilnehmer/innen und insgesamt über 1.000
Studierenden, die die Prüfungen ablegen, ihre Kapazitätsgrenzen
erreicht.
Internationale Bildungsmobilität 1961-2011
In den letzten 50 Jahren hat sich der OeAD zur österreichischen
Internationalisierungsagentur für den gesamten Bildungsbereich
entwickelt: Forschung für Entwicklungszusammenarbeit, ein
professioneller Auftritt im österreichischen Hochschulmarketing, die
für Qualität in der Berufsbildung zuständige Abteilung ARQA-Vet und
die Plattform "OeAD macht Schule" ergänzen das Spektrum. Im Zentrum
der Aufgaben bleibt die Betreuung internationaler Mobilität auf allen
Bildungsstufen vom EU-Erfolgsprogramm Lebenslanges Lernen bis zu
spezialisierten postgradualen Stipendien für Forschende und Lehrende.
"Als Full-Service-Provider mit langjähriger Expertise in allen Fragen
der Bildungs- und Forschungskooperation ist die OeAD-GmbH gut
gerüstet, um den Herausforderungen der nächsten 50 Jahre zu
begegnen", ist der Vorsitzende des OeAD-Aufsichtsrats, Elmar Pichl,
überzeugt.
Die OeAD-GmbH hat anlässlich des Jubiläums ein Buch
herausgebracht: "Eine kleine Geschichte des OeAD" wurde bei der
Festtagung am 17. November in der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften präsentiert. Der Band kann beim Studienverlag bestellt
werden.
Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2502/
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Österreichische Austauschdienst-GmbH KIM - Kommunikation I Information I Marketing Mag. Jessica Beer Tel.: 01 / 534 08-261 E-Mail: [email protected] Web: www.oead.at
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