Social Media Monitoring - nicht kostenlos, aber macht sich bezahlt - BILD
Beim "DeFacto-Highlight"-Branchenfrühstück präsentierten und diskutierten Expertinnen und Experten Tools und Methoden für Social Media Monitoring
Wien (OTS) - Social Media bergen einen Schatz für PR- und
Kommunikationsbeauftragte - darin sind sich fast alle aus der Branche
einig. Nirgends sonst erhält man live und ungefiltert ein
vergleichbares Kaleidoskop an Meinungen, Bewertungen, Stimmungen und
Neuigkeiten aus unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen. Diese
Vielfalt und Reichweite sind allerdings auch die größten
Schwierigkeiten, wenn man sich zum Ziel setzt, das Social Web
systematisch zu beobachten und für die eigene Kommunikationsarbeit zu
verwerten. Darin waren sich heute, Dienstagvormittag, die Expertinnen
und Experten beim aktuellen Branchenfrühstück aus der Reihe
"DeFacto-Highlight" einig.
Olaf Nitz, Social-Media-Experte und unter anderem Mitglied des
PRVA Arbeitskreises PR 2.0, zeigte, warum eine konsequente
Social-Media-Beobachtung für Unternehmen und Organisationen Gold wert
ist: In den Netzwerken kann in real-time eine fast unbegrenzt große
"Fokusgruppe" unter Echtbedingungen beobachtet und deren Meinungen
etwa zur eigenen Marke erfasst werden, Krisenthemen können frühzeitig
entdeckt werden, bevor sie die klassischen Medien erreichen, der
Dialog mit bestehenden und neuen Zielgruppen wird so einfach wie nie
und vieles mehr. Zum Monitoring gebe es auch verschiedenste Werkzeuge
und Tools, von gratis Web-Alerts bis zur externen
Full-Service-Betreuung, die jedoch auch alle gewisse Vor- und
Nachteile haben. Das Fazit von Nitz: "Social Media Monitoring ist nie
kostenlos", und vor allem "Qualität kostet". Aufwände in Form von
Zeit und Ressourcen seien jedoch sowohl bei kostenlosen als auch bei
vielen kommerziellen Tools einzuplanen.
Anschließend präsentierte APA-DeFacto erstmals ein neues
Social-Media-Monitoring-Tool, das in den vergangenen Monaten im Haus
entwickelt worden ist. APA-DeFacto-Geschäftsführerin Waltraud
Wiedermann betonte: "Für uns sind das wichtigste die Inhalte, also
dass die Ergebnisse und Treffer passen. Die sozialen Netzwerke mit
ihren speziellen Begrifflichkeiten haben dabei auch uns, nach
jahrelanger Erfahrung in der Medienbeobachtung, vor große
Herausforderungen gestellt." Die Qualität der Treffer basiert bei
APA-DeFacto vor allem auf der manuellen Bearbeitung und Auswahl der
relevanten Suchergebnisse durch geschulte Lektoren. Dies ermöglicht
auch je nach Auftraggeber auchindividualisierte Sortierungen,
Alarmierungen und kurzfristige Erweiterungen, zum Beispiel bei
Krisenthemen.
Das Ergebnis ist eine laufende Beobachtung von Foren, Blogs und
natürlich den großen Netzwerken, allen voran Facebook und Twitter,
die in die Online-Oberfläche des DeFacto-Pressespiegels integriert
ist. Dadurch entsteht eine medienübergreifende Übersicht darüber,
welche Themen in TV, Radio, Zeitungen, Internet oder eben in sozialen
Medien präsent sind. Ebenfalls werden die zeitliche Verteilung der
Ergebnisse, Metadaten wie die Social-Web-Autoren, die Anzahl deren
Follower (auf Twitter) und weitere Statistiken sichtbar. Weitere
Features sind bereits in Entwicklung.
Service: Weitere Infos zum Social Media Monitoring von APA-DeFacto
unter defacto@apa.at oder Tel.: +43/1/360 60-5123
Barbara Rauchwarter
Unternehmenssprecherin
Leiterin Marketing & Kommunikation
Tel.: +43/1/360 60-5700
E-Mail: barbara.rauchwarter@apa.at
http://www.apa.at















