- 30.09.2011, 11:52:42
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Leitl: Technologieabkommen mit Bayern zum genau richtigen Zeitpunkt
Bayern ist Österreichs wichtigster Wirtschaftspartner weltweit - Kooperationen werden durch Abkommen mit bayrischen Wirtschaftsminister vertieft

Wien (OTS/PWK681) - Der Freistaat Bayern ist Österreichs
wichtigster Handelspartner weltweit. Mit einem österreichischen
Ausfuhrvolumen von 7,6 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2011 verweist
Bayern den zweitwichtigsten Handelspartner Italien (Exportvolumen:
4,8 Mrd. Euro) und die USA als Nummer Drei (3,1 Mrd. Euro) klar auf
die Plätze. Auch importseitig ist Bayern mit einem Einfuhrvolumen in
den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres von 7,1 Mrd. Euro vor
Italien (4,3 Mrd. Euro) und der Schweiz (3 Mrd. Euro) die klare
Nummer eins - die österreichischen Exporte nach Gesamt-Deutschland
machten in diesem Zeitraum 18,9 Mrd. Euro, die Importe 24,4 Mrd. Euro
aus. Umgekehrt ist Österreich auch das wichtigste Zulieferland für
Bayern und bei den bayrischen Exporten ins Ausland liegt Österreich
hinter den USA und China auf Platz Drei.
"Trotz dieser hervorragenden Zahlen ist das gegenseitige
wirtschaftliche Potenzial zwischen Bayern und Österreich noch lange
nicht ausgeschöpft", betonte WKÖ-Präsident Christoph Leitl heute,
Freitag, anlässlich der Unterzeichnung eines Technologieabkommens
zwischen dem Freistaat und Österreich, gemeinsam mit dem bayrischen
Wirtschaftsminister Martin Zeil. "Gerade in Zeiten, in denen die
wirtschaftlichen Prognosen weltweit wieder nach unten revidiert
werden, setzen wir die richtigen Maßnahmen, indem wir Vereinbarungen
treffen, die unseren Unternehmen in schwierigen Zeiten neue
Geschäftschancen eröffnen", so Leitl. Sowohl für Österreich als auch
Bayern gelte, dass "wir im globalen Wettbewerb nur mit Qualität,
Qualifikation und Innovation punkten können. Im Know-how-Wettbewerb
haben wir Vorteile gegenüber Billiglohnländern, diese Vorteile müssen
wir nützen und genau in diese Kerbe schlägt unsere Vereinbarung über
die Zusammenarbeit im Bereich Forschung, technologische Entwicklung
und Innovation", so Leitl. "Dementsprechend sind wir übereingekommen,
unsere Zusammenarbeit zu verstärken indem wir Europäische
Fördermittel für die wirtschaftliche Entwicklung in Bayern und
Österreich besser nutzen, den Zugang zur beruflichen
Weiterqualifizierung grenzüberschreitend verbessern und die
interregionale Zusammenarbeit zur weiteren Integration des
Wirtschaftsraumes vorantreiben wollen."
Österreich und der Freistaat Bayern bilden in der Europäischen
Union einen eng miteinander verflochtenen und erfolgreichen
Wirtschaftsraum, der sich durch die besondere Innovationsfähigkeit
seiner Unternehmen, die hohe Leistungsfähigkeit seiner
Forschungseinrichtungen und das hohe Kooperationspotenzial zwischen
Wissenschaft und Unternehmen auszeichnet. Die Wirtschaftsleistung
dieses Wirtschaftsraumes entspricht über 700 Mrd. Euro, die gesamten
Forschungsaufwendungen in Bayern und Österreichs betragen
zusammengenommen mehr als 20 Mrd. Euro. Leitl: "Die Unterzeichnung
des Technologieabkommens soll eine noch tiefere Verflechtung der
beiden Regionen, vor allem im Bereich Wirtschaft, Wissenschaft und
Technologie bewirken." (BS)
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