• 20.09.2011, 13:41:48
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Aufruf zum politischen Engagement per Mausklick - BILD

Martin Winkler, Wolfgang Petritsch, Franz Fischler, Maria Baumgartner und Heide Schmidt (v.l.n.r.)

Wien (OTS) -
- Franz Fischler, Heide Schmidt und Wolfgang Petritsch
präsentieren "Respekt.net-Manifest"
- Demokratie und Engagement statt Stillstand und Ratlosigkeit
- Projektbörse Respekt.net forciert Projekte gegen Korruption

"Respekt.net ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, die neuen
Möglichkeiten der politischen Aktivität im Internet verstärkt zu
nutzen", sagt Martin Winkler, Vorstandsmitglied des Vereins
Respekt.net, anlässlich des ersten TAG DES RESPEKTs, der am ersten
Geburtstag der Online-Projektbörse www.respekt.net gefeiert wird.
"Das Mitmach-Internet erleichtert zivilgesellschaftliches und
politisches Engagement. Mit wenigen Mausklicks können Projekte, die
unsere Gesellschaft voranbringen, auf Plattformen wie www.respekt.net
unterstützt werden", so Winkler.

Das heute präsentierte "Respekt.net-Manifest:

Gesellschaftspolitisches Engagement per Mausklick" konkretisiert
diese Möglichkeiten und fordert dazu auf, sie auch tatsächlich zu
nutzen. Die zwölf Artikel wurden gemeinsam mit prominenten
Unterstützern erarbeitet: dem ehemaligen EU-Kommissar Franz Fischler,
der Journalistin Elfriede Hammerl, der ehemaligen Politikerin Heide
Schmidt, dem Spitzendiplomaten Wolfgang Petritsch sowie dem
langjährigen EU-Abgeordneten Johannes Voggenhuber.

Demokratie und Engagement statt Stillstand und Ratlosigkeit

Franz Fischler: "In vielen Politikbereichen herrscht Stillstand
und Ratlosigkeit. Respekt.net will innovative Wege aufzeigen, wie wir
mit der weiteren Demokratisierung unserer Gesellschaften voran kommen
können. Wir bieten Ihnen ein Programm, das offen und transparent ist,
das Korruption gar nicht erst entstehen lässt, das aber nur gelingt,
wenn möglichst viele mittun."

"Von anything goes zu einer Verantwortungsethik"

Nach Jahren des "anything goes" sei Verantwortungsethik angesagt,
meint Wolfgang Petritsch: "Besonders wenn es um Politik und
Öffentlichkeit, wenn es um die res publica geht. Nicht alles, was
gesetzlich nicht verboten ist, ist bereits erlaubt. In schwierigen
Zeiten, wie wir sie heute erleben, wird besonders auf Transparenz zu
achten sein - vorbeugende Offenheit und kritische Selbstbefragung
tragen zur Verhinderung von Korruption bei und stabilisieren unsere
Demokratie."

Wir alle sind mitverantwortlich, dass die Demokratie nicht zerbricht:

Heide Schmidt: "Die Demokratie kann und muss einzelne
unanständige, ja straffällige Menschen in ihren politischen
Entscheidungsebenen aushalten. Justiz und Rechtsstaat sind dafür da,
um mit solchen Übelständen richtig umzugehen. Desinteressierte,
lethargische und unsolidarische Bürgerinnen und Bürger kann die
Demokratie auf Dauer nicht aushalten. Daran zerbricht sie. Jede(r)
von uns ist mitverantwortlich und kann z.B. engagierte Projekte auf
Respekt.net auf den Weg bringen."

Korruptionsvorbeugung durch Transparenz und Vernetzung

Respekt.net-Vorstand Winkler: "Nach dem ersten Jahr wollen wir die
Plattform www.respekt.net insbesondere auch für Projekte gegen
Korruption anbieten. Die Veruntreuung öffentlicher Mittel geht auf
Kosten der Allgemeinheit - jeder von uns wird dadurch geschädigt.
Korruption ist eine Respektlosigkeit gegenüber den Bürgerinnen und
Bürgern und rüttelt an den Grundfesten unserer Gesellschaft. Das
beginnt bei politischen Mandatsträgern und reicht über Manager in
staatsnahen Betrieben bis in kleine Beamtenbüros. Es umfasst
natürlich auch die kommerziellen Auftraggeber und ihre Lobbyisten,
die unlautere Vorteile durch Korruption erzielen möchten."
Die Projektbörse Respekt.net erleichtert seit zwölf Monaten das
Engagement für eine respektvollere Gesellschaft und ein
wertschätzendes Miteinander. Bisher spendeten mehr als 700 Investoren
knapp 160.000 Euro und ermöglichten damit die Umsetzung von mehr als
50 Projekten.

"Auf www.respekt.net entsteht ein neues Kraftzentrum der
Zivilgesellschaft", sagt Maria Baumgartner, Vorstandsmitglied
Respekt.net. "Diese Kraft der engagierten Zivilgesellschaft soll sich
nun verstärkt der Korruptionsvorbeugung annehmen." Der Verein
Respekt.net geht selbst mit dem Projekt meineabgeordneten.at mit
gutem Beispiel voran.

meineabgeordneten.at geht im Oktober online

Ein Beispiel für ein Respekt.net-Projekt, das sich für mehr
Transparenz einsetzt: Das Projekt meineabgeordneten.at geht im
Oktober online und wird als "Transparenzdatenbank" über Politiker und
Politikerinnen deren Funktionen in Vereinen, Unternehmen und
Körperschaften, ihre Beteiligungen an Unternehmen sowie ihr
Abstimmverhalten aufzeigen.

Informationen über dieses und weitere Projekte auf www.respekt.net.

Über Respekt.net:

Respekt.net ist eine Plattform für gesellschaftspolitisches
Engagement, die Menschen mit Ideen mit potenziellen UnterstützerInnen
zusammenbringt. Auf der Projektbörse werden wertvolle Projekte
schnell und einfach vielen Menschen zugänglich gemacht. So erhöht
Respekt.net die Umsetzungschancen guter Ideen zur Verbesserung der
Welt. Das Ziel von Respekt.net ist es, Vorhaben zu fördern, mit denen
BürgerInnen und Organisationen das private, wirtschaftliche und
öffentliche Leben voranbringen.

Seit dem öffentlichen Launch im September 2010 haben rund 730
InvestorInnen knapp 160.000 Euro für Projekte gespendet. Mehr als 170
Projekte wurden bisher bei Respekt.net eingereicht. 53 Projekte
wurden bislang erfolgreich finanziert, 36 davon bereits
abgeschlossen, 17 werden umgesetzt. 33 Projekte befinden sich in der
Finanzierungsphase und suchen Unterstützung. Derzeit hat die
Plattform mehr als 1.700 registrierte User.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Foggensteiner Public Relations GmbH
   Alexander Foggensteiner    
   Tel.: +43 1-712 12 00      
   Mobil: +43-(0)664-14 47 947    
   [email protected]    
   www.foggensteiner.at

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