- 24.08.2011, 08:00:32
- /
- OTS0008 OTW0008
Online-Tagebuch: Apothekerin auf den Spuren der Tibetischen Medizin
Wie kommt das Jahrhunderte alte Medizinwissen aus Tibet zu den Patienten nach Österreich? Eine Apothekerin forscht nach und hält ihre Spurensuche in einem Blog fest.

Wien, Hüttenberg (Kärnten), Dharamsala (Indien) (OTS) -
Tibetische Arzneiformeln erfreuen sich großer Beliebtheit und werden
in Apotheken immer mehr nachgefragt - doch was ist die Tibetische
Medizin eigentlich? Eine Wiener Apothekerin will ihre Kunden gut
beraten und deshalb mehr über die sanfte Heilmethode vom Dach der
Welt erfahren. Fasziniert von dieser im Westen noch eher unbekannten
Medizinlehre, begibt sich Isabella Gazar auf eine Spurensuche, die
sie bis zu den Exil-Tibetern nach Dharamsala, Indien, führen soll. Ob
sie hier die Wurzeln der Tibetischen Medizin findet, kann jeder
Interessierte live mitverfolgen. Denn die Apothekerin hält alle ihre
Erlebnisse in einem Blog-Tagebuch fest - und bringt so das
Medizinsystem aus Tibet den Österreichern ein Stückchen näher
(www.tibetischespuren.at).
Patienten wünschen sich von Apothekern kompetente Beratung - und
zwar verstärkt auch zu komplementärmedizinischen Methoden. Die Wiener
Apothekerin Dr. Isabella Gazar ist oft mit Kunden konfrontiert, die
skeptisch gegenüber chemisch-synthetischen Arzneimitteln sind. "Neben
Phytotherapie, Homöopathie und Traditioneller Chinesischer Medizin
macht sich auch die Tibetische Medizin immer mehr einen Namen. Sie
wird in letzter Zeit immer öfter nachgefragt", erzählt Gazar. Sie
möchte ihre Kunden gut beraten. Als Apothekerin muss sie aber
deutlich mehr wissen, als in den Patientenbroschüren der Produkte
steht. Isabella Gazar beschließt, die Wurzeln des tibetischen
Medizinwissens zu suchen - und nimmt alle Interessierten auf ihre
Spurensuche mit. In einem Blog hält sie alle gewonnenen Erkenntnisse
fest.
Erstes Ergebnis: Ein anderer Zugang zur Medizin
Unter www.tibetischespuren.at notiert Isabella Gazar im
Tagebuch-Stil alles, was sie zum Thema Tibetische Medizin
recherchiert. Eine wachsende Fan-Gemeinde verfolgt auf diesem Blog
ihre interessanten Beiträge und persönliche Erlebnisse. So schreibt
die Apothekerin zum Beispiel von ihrer Reise nach Hüttenberg,
Kärnten. Dort hat sie mit Ärzten und einem Heilmasseur gesprochen,
die sich schon länger mit der Tibetischen Medizin auseinander setzen.
Was sie als Pharmazeutin besonders fasziniert, sind die
Zusammensetzungen der Tibetischen Arzneimittel. "Das Einzigartige der
Tibetischen Medizin ist ja, dass immer Vielstoffgemische verwendet
werden. Während wir in Europa eher dazu neigen, möglichst
Einzelkomponenten zu einem Arzneimittel zu verarbeiten, denken die
Tibeter hier ganz anders", beschreibt Gazar ihre ersten
Rechercheergebnisse im Blog. Doch warum die Tibeter einen anderen
Zugang haben und ob diese Einstellung auch ihren österreichischen
Apothekerkunden zugutekommen könnte, kann Isabella Gazar nicht aus
Büchern herauslesen.
Ein Absolvent des Diplomlehrgangs "Grundlagen der Traditionellen
Tibetischen Medizin" im Tibetzentrum in Hüttenberg setzte ihr einen
Floh ins Ohr: "Der Heilmasseur hat mir von seiner Reise nach
Dharamsala zu den Ursprüngen der Tibetischen Medizin eindrucksvoll
erzählt, ja geradezu davon vorgeschwärmt", sagt Gazar, der schnell
klar wurde: "Ich muss auch nach Dharamsala." Auch die Reise nach
Dharamsala wird die Apothekerin in ihrem Blog festhalten und für ihre
Leser mit Geschichten und Fotos dokumentieren. Auf diese Weise hat
Dr. Isabella Gazar einen ganz speziellen Weg gefunden, das breite
medizinische Wissen vom Dach der Welt in den Alltag der Österreicher
zu holen.
Über den Lehrgang:
Das Tibetzentrum - Internationales Institut für Höhere Tibetische
Studien (I.I.H.T.S.) ist das einzige Institut im Westen, das den
Diplomlehrgang "Grundlagen der Traditionellen Tibetischen Medizin"
anbietet. Dieser wird von Men-Tsee-Khang, dem Tibetischen Medizin und
Astro Institut Seiner Heiligkeit des Dalai Lama in Dharamsala,
Indien, anerkannt. Zum einen gibt der Kurs einen Überblick über die
so genannten Medizin-Tantras, die seit Jahrhunderten überlieferten
tibetischen Texte, die der Tibetischen Medizin zugrunde liegen. Zum
anderen erhalten die Studierenden ein profundes Fachwissen über die
Ursachen von Gesundheit und Krankheit, die verschiedenen
traditionellen Diagnosemethoden sowie die unterschiedlichen inneren
und äußeren Therapien der Tibetischen Medizin.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Tibetzentrum - I.I.H.T.S. (www.tibetcenter.at) - Externe Medienbetreuung:
Putz & Stingl Event, Public Relations & Werbung GmbH, Mag. Michaela Kaiserlehner, 2340 Mödling,
Badstraße 14a, Telefon +43/2236/23424 oder E-Mail [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PUZ








