- 30.05.2011, 16:58:46
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Grillitsch: Energiesicherheit in Europa gewährleisten
ÖVP-Landwirtschaftssprecher bei Aussprache mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Bis 2050 brauchen wir 70 Prozent mehr
Lebensmittel und 100 Prozent mehr Energie auf der Welt. Das stellt
uns vor große Herausforderungen. Es geht darum, Energiesicherheit in
Europa zu gewährleisten. Zusätzlich gilt es, neben Deutschland auch
andere EU-Staaten davon zu überzeugen, auf Atomkraft zu verzichten
und dafür auf erneuerbare Energien zu setzen. Das sagte heute,
Montag, ÖVP-Abg. Fritz Grillitsch anlässlich der Aussprache von
EU-Energiekommissar Günther Oettinger mit Abgeordneten im Parlament.
Grillitsch verwies in diesem Zusammenhang auf die Wichtigkeit von
Stresstests - eine erfolgreiche Initiative, der Umweltminister Niki
Berlakovich zum Durchbruch verholfen hat. Auch Oettinger habe im
heutigen Gespräch auf die hohe Transparenz derartiger Tests
verwiesen. "Die Stresstests bringen eine Transparenz, wie man sie
bisher nicht gekannt hat", so Grillitsch.
"Österreich selbst will durch das neue Ökostromgesetz die Importe von
Atomstrom in wenigen Jahren ersetzen und den Ausbau der erneuerbaren
Energie beschleunigen. Zudem dürfen wir auch nicht in eine
Energie-Abhängigkeit im Bereich der fossilen Energieträger geraten",
so der Abgeordnete. Konkret verwies Grillitsch in diesem Zusammenhang
auf Windenergie, Wasserkraft, Photovoltaik und Biomasse.
Berücksichtigen müsse man allerdings, dass der Einsatz erneuerbarer
Energien aufgrund der natürlichen Bedingungen auch größere
Schwankungen im Stromangebot bedeute. Diese müssten ausgeglichen
werden, so Grillitsch weiter. Er hob hervor, dass Biogas eine stabile
Auslastung bei der Erzeugung ermögliche.
Österreich sei bereits Vorreiter bei der Stromerzeugung aus
erneuerbaren Energieträgern in Europa. Diese Rolle müssten wir in
unserer der Ablehnung der Atomkraft nützen, so der ÖVP-Abgeordnete.
(Schluss)
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