• 02.05.2011, 15:58:46
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ASFINAG: Wer wurde "Mautprofi 2010"? - BILD

V.l.n.r.: Kilian Viehhauser, "Mautprofi 2010" und Geschäftsführer der Kilian Viehhauser Transport GmbH, Beate Appinger-Ziegler, kfm. Geschäftsführerin ASFINAG Maut Service GmbH

Salzburg (OTS) - Mit 1. Jänner 2004 wurde in Österreich die
elektronische Maut für Kraftfahrzeuge über 3,5t höchstzulässigem
Gesamtgewicht auf Autobahnen und Schnellstraßen eingeführt. Jährlich
sind durchschnittlich in etwa 550.000 Kraftfahrzeuge unterwegs,
welche im Kalenderjahr 2010 eine Gesamtfahrleistung von mehr als drei
Milliarden Kilometern erbrachten. Der Großteil der Fahrer hat ihre
für die elektronische Mautabbuchung notwendige GO-Box richtig
eingestellt. Nur ein geringer Teil der Kraftfahrzeuglenker hat
Probleme mit dem Maut-Enforcement, wodurch Mautdelikte entstehen, die
in Form von Ersatzmauten von ASFINAG geahndet werden müssen. "Bereits
seit 2007 prämieren wir seitens ASFINAG jene Lenker, die tagtäglich
auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen mit dem LKW unterwegs
sind und trotz Hektik und Stress im Berufsalltag die GO-Box in ihrem
Fahrzeug immer richtig eingestellt haben. Ziel der Aktion ist eine
Sensibilisierung der Kunden für einen korrekten Umgang mit der
GO-Box. Der Fahrer setzt sich mit der Thematik auseinander und achtet
verstärkt auf die akustischen Signale der GO-Box", betont Mag. Beate
Appinger-Ziegler, kaufmännische Geschäftsführerin der ASFINAG Maut
Service GmbH.

Gewinner 2010 ist das Transportunternehmen Viehhauser aus St. Johann
im Pongau

Stellvertretend für die vielen anderen LKW-Lenker, die ihre GO-Box
ebenso korrekt bedienen, wurde diesmal Kilian Viehhauser zum
"Mautprofi 2010" auserkoren. Er ist nicht nur als Geschäftsführer,
sondern auch als Lkw-Fahrer im eigenen Unternehmen tätig. Der Betrieb
wurde im Jahre 1994 von ihm gegründet, im Jahr 2005 wurde aus der
Einzelfirma die Viehhauser Transport GmbH. Mit einem LKW begann
Viehhauser sein Transportgewerbe aufzubauen. "Mittlerweile sind es
zehn LKWs, Motorwagen und Hängerzüge, mit denen Sammel- und Stückgut
transportiert wird. Unsere Stärke sind die sog.
Wechselaufbau-Transporte. Nicht ohne Stolz zählen wir auch so
namhafte Unternehmen wie die Salzburger Aluminium AG, Liebherr, Post
und ÖBB zu unserem Kundenstock", erläutert Viehhauser. Das
Unternehmen beschäftigt durchschnittlich rund 15 Mitarbeiter. YouTube
Video-Tipp der Firma Viehhauser:
http://www.ots.at/redirect/video-tipp

Als Anerkennung für seinen vorbildlichen Umgang mit der GO-Box und
um ihn als "Mautprofi" entsprechend zu würdigen, wurden dem
prämierten Lenker heute im Rahmen einer kleinen Feier in Salzburg
eine Urkunde sowie zwei "Gold Tickets" für den internationalen ADAC
Truck Grand-Prix in Nürnberg inklusive dreitägigem Hotel-Aufenthalt
für zwei Personen von Beate Appinger-Ziegler überreicht.
Kilian Viehhauser: "Für unser Unternehmen ist diese Auszeichnung ein
wichtiger Ansporn weiterhin auf die korrekte Handhabung der GO-Box zu
achten, denn nur so können wir für das Unternehmen unnötige Kosten
einsparen. Als Unternehmer gefällt mir am österreichischen
LKW-Mautsystem im Besonderen, dass mir im Rahmen der Mautabrechnung
mit der Einzelleistungsinformation (ELI) ein Service seitens ASFINAG
zur Verfügung steht, mit dem ich einen detaillierten Überblick über
alle tatsächlich gefahrenen Strecken-km und die damit verbundenen
Mautgebühren erhalte."

Wie wird man zum "Mautprofi"?

Im Auswahlverfahren werden seitens ASFINAG bestimmte Kriterien im
Vorfeld festgesetzt, die einzelnen Kriterien werden zusätzlich nach
bestimmten Prozentsätzen gewichtet und bringen damit eine höhere
Bewertung. Dazu zählen u.a. folgende Faktoren:

- wie häufig musste auf ein und derselben GO-Box eine andere
   Kategorie (Achsanzahl) eingespeichert werden (je öfter desto
   besser), 
 - wurden die Stammdaten mehrfach und vor allem korrekt geändert (je
   öfter desto besser), 
 - gab es möglichst wenige bzw. gar keine Maut-Nachzahlungen (je
   weniger desto besser), usw.

Neben der Bewertung aufgrund der Gewichtung der einzelnen
Kriterien erfolgte die Bewertung auch nach

- Anzahl der Fahrleistungs-km (je mehr mit der jeweiligen GO-Box
gefahren wurde desto besser) bzw.
- durfte für das betreffende Kraftfahrzeug kein einziges Ersatzmaut
Delikt vorliegen.

GO-Box

Mautpflichtige Kraftfahrzeuge über 3,5t hzG wie Lkw, Busse und
schwere Wohnmobile, die das Autobahnen- und Schnellstraßennetz in
Österreich benutzen, benötigen für die Mautentrichtung ein
Fahrzeuggerät - die sogenannte GO-Box. Die Mauteinhebung über die
GO-Box erfolgt mittels Mikrowellentechnologie, vollelektronisch und
ohne Beeinträchtigung des Verkehrsflusses (multilane free-flow
System). Die GO-Box ist an allen GO Vertriebsstellen erhältlich.
Dieses System ist einfach und praktikabel handhabbar und unterstützt
das Ziel der ASFINAG, ihren Kunden bedarfsgerechte, verkehrssicher
ausgebaute und gut servicierte Autobahnen und Schnellstraßen zur
Verfügung zu stellen.

Informationen zur richtigen Handhabung der GO-Box sowie zu allen
anderen Themen der fahrleistungsabhängigen Bemautung für Kfz über
3,5t hzG finden Sie auf go-maut.at bzw. asfinag.at. Fragen
beantwortet gerne auch das ASFINAG Service Center rund um die Uhr
unter der kostenfreien Rufnummer 0800 400 12 400.

Die ASFINAG Maut Servicegesellschaft beschäftigt in Schnitt in
etwa 560 Personen und ist für die Abwicklung und Betreuung der
LKW-Bemautung, der Vignette und der Sondermauten zuständig. In die
Unternehmensverantwortung fallen auch der Service- und Kontrolldienst
(Mautaufsicht), das Kundenmanagement der ASFINAG (ASFINAG Service
Center), die gesamten IT-Agenden der Unternehmensgruppe sowie
internationale Projekte im Bereich Bemautung.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Mag. Ingrid Partl
Pressesprecherin Maut
ASFINAG Maut Service GmbH
Mobil +43 (0)664 60108 12825
[email protected]

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