• 14.01.2011, 12:29:20
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  • OTS0137 OTW0137

LH Pröll: Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften entsteht in Krems

Memorandum unterzeichnet

Univ. Prof. Dr. Markus Hengstschläger, Rektor Univ. Prof. Dr. Jürgen Willer, Rektor Univ. Prof. Dr. Peter Skalicky, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Rektor Univ. Prof. Dr. Wolfgang Schütz, Geschäftsführer Mag. Heinz Boyer und Geschäftsführer Dr. Robert Griessner (v. l. n. r.).

St. Pölten (OTS/NLK) - In Krems wird eine Privatuniversität für
Gesundheitswissenschaften entstehen. Das gab am heutigen Freitag, 14.
Jänner, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bekannt. Im Zuge einer
Pressekonferenz im Palais Niederösterreich unterzeichneten die
beteiligten Partner ein diesbezügliches Memorandum.

"Die Schwerpunkte der Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften
werden die Bereiche Humanmedizin, Medizintechnik und
Gesundheitsökonomie sein", informierte Landeshauptmann Dr. Erwin
Pröll. Sitz der Privat-Universität werde Krems sein, hier habe man
mit der Donau-Universität und der Fachhochschule eine sehr gute
Wissenschaftsinfrastruktur und von hier aus könne man auch die
Standorte der Landeskliniken mit einbinden, so Pröll. Beteiligte
Partner seien die Medizinische Universität Wien, die Technische
Universität Wien, die Donau-Universität Krems, die IMC Fachhochschule
Krems sowie die NÖ Landesklinikenholding. "In rund eineinhalb Jahren
werden wir den Akkreditierungsantrag für die Privat-Universität
einbringen können", kündigte der Landeshauptmann an.

Für das Bundesland Niederösterreich bedeute die Privat-Universität
nicht nur einen "weiteren qualitativen Sprung in der
Gesundheitsversorgung", sondern biete auch die Chance, den steigenden
Bedarf an medizinischen Fachkräften durch eine Ausbildungs- und
Wissenschaftseinrichtung im Land entgegen wirken zu können, so Pröll.
Weiters bringe diese Einrichtung einen "zusätzlichen bildungs- und
wissenschaftspolitischen Impuls für Niederösterreich, verwies der
Landeshauptmann auf die niederösterreichische Wissenschaftsachse von
Krems über Tulln und Klosterneuburg bis Wr. Neustadt: "In den
zurückliegenden Jahren haben wir rund 300 Millionen Euro investiert
und in den nächsten Jahren werden weitere 400 Millionen Euro folgen.
2011 werden wir das Universitäre Forschungszentrum in Tulln eröffnen,
die Erweiterung des Campus Krems in Angriff nehmen, die
Elite-Universität in Klosterneuburg weiter ausbauen und den
Spatenstich für das MedAustron-Projekt in Wr. Neustadt vornehmen."

Der Rektor der Medizinischen Universität Wien, Univ.-Prof. Dr.
Wolfgang Schütz, betonte die Notwendigkeit einer "Ausbildung für
Gesundheitsberufe auf einem hohen Level": "Der
gesundheitswissenschaftliche Bereich ist enorm expandierend, auch im
achten oder neunten Lebensjahrzehnt wollen die Menschen gesund
leben."

"Die Medizintechnik gewinnt an Bedeutung und entwickelt sich rasant,
und sie ist auch zu einem wesentlichen Bestandteil der Diagnostik und
Therapie geworden", sagte der Rektor der Technischen Universität
Wien, Univ.-Prof. Dr. Peter Skalicky: "Die TU Wien hat hier eine
Menge anzubieten.

Der Rektor der Donau-Universität Krems, Univ.-Prof. Dr. Jürgen
Willer, hob hervor: "Die Zukunftsfragen der Medizin haben bei uns an
der Donau-Universität immer schon einen zentralen Stellenwert gehabt.
Mehr als die Hälfte unserer Studierenden ist im Bereich Medizin und
Gesundheitswissenschaften inskribiert."

Es freue ihn sehr, dass am Campus Krems ein neues Bildungsangebot
entstehe, meinte der Geschäftsführer der IMC Fachhochschule Krems,
Dr. Heinz Boyer: "Dies ist auch ein Zeichen für ein gutes Miteinander
von renommierten Universitäten und der Fachhochschule."

Durch die private Universität für Gesundheitswissenschaften könne man
im eigenen Land die Ausbildung im hoch qualifizierten Bereich
sicherstellen", sagte der Geschäftsführer der NÖ
Landesklinikenholding, Dr. Robert Griessner.

Er sehe die heutige Unterzeichnung des Memorandums als einen
wichtigen Startschuss, sagte Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger,
Leiter der "Life Science Krems", die sich die Förderung der
Grundlagenwissenschaften zum Ziel gesetzt hat.

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Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
www.noe.gv.at/nlk

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