- 10.11.2010, 13:42:01
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e-mobility Graz: Lautlos in die saubere Zukunft - BILD

Graz (OTS) -
- Berlakovich: Mehr Lebensqualität für die Grazerinnen und Grazer -
e-Mobilität ist die Zukunft
- Klima- und Energiefonds fördert die E-Mobilitäts-Modellregion Graz
mit 1,6 Mio. Euro
Graz ist neben Eisenstadt und Wien die dritte neue
E-Mobilitäts-Modellregion, die aus der Ausschreibung des Klima- und
Energiefonds 2010 hervor gegangen ist. 500 Elektroautos und E-Bikes
sollen in den nächsten drei Jahren angeschafft werden, die
Infrastruktur mit Ladestationen entsprechend wachsen. Die zusätzlich
benötigte Energie wird aus Kleinwasserkraftwerken und
Photovoltaikanlagen gewonnen. Die Integration des Öffentlichen
Verkehrs ist ebenfalls Bestandteil des vorliegenden Konzeptes.
"Graz schafft als E-Mobilitäts-Modellregion kreative
e-Mobilitäts-Lösungen und zeigt den Grazerinnen und Grazern, welche
Vorteile es bringt, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen und damit in der
Stadt klimafreundlich mobil zu sein", ist Umweltminister Niki
Berlakovich überzeugt. Seit drei Jahren fährt der Klima- und
Energiefonds gemeinsam mit dem Umweltministerium das Programm
"E-Mobilitäts-Modellregionen", 2010 wurden in Summe 3,5 Millionen
Euro zur Verfügung gestellt, Graz erhält 1,6 Millionen Euro. "Wir
wollen Mobilität nicht verbieten, aber wir wollen Alternativen
aufzeigen. e-Mobilität bringt mehr Lebensqualität für die Menschen,
gerade im urbanen Raum. Die Zukunft der Mobilität muss
klimafreundlich sein", so Berlakovich.
Die E-Mobilitäts-Modellregion Graz hat ihr Konzept genau auf die
Feinstaubproblematik in der Stadt abgestimmt. 500 E-Mobile werden die
fossilen Emissionen verringern. "Die Lebensqualität wird besser. Das
wird der überzeugendste Grund für die Grazerinnen und Grazer sein,
die Modellregion aktiv zu leben", ist Ingmar Höbarth, Geschäftsführer
des Klima- und Energiefonds, überzeugt.
Insgesamt gibt es nun in Österreich fünf
E-Mobilitäts-Modellregionen (Vorarlberg, Salzburg, Wien, Graz und
Eisenstadt). Unterschiedliche Zielgruppen, geografische und
demografische Voraussetzungen sowie Geschäftsmodelle werden in den
Modellregionen erprobt und bereiten Österreich für den unaufhaltbaren
Megatrend E-Mobilität vor. Österreich ist es mit seinen
Modellregionen gelungen, auch international eine Vorreiterrolle
einzunehmen, gemeinsam mit London und Berlin gilt Vorarlberg als
Vorzeigeprojekt.
Elektromobilität als Säule eines nachhaltigen integrierten
Mobilitätssystems im Großraum Graz "e-mobility": Graz übernimmt
Vorreiterrolle
Die Devise lautet: Global denken und lokal handeln. Es ist hoch an
der Zeit, nicht nur über Alternativen zu den herkömmlichen Antrieben
nachzudenken, sondern auch konkret Hand anzulegen. Die Zeit der
fossilen Energieträger wird bald ein Ende finden, greifbare
Alternativen sind gefragt. Elektromobilität ist die Antwort.
Das übergeordnete Ziel der e-mobility ist die nachhaltige Senkung
von CO2-Emmissionen mittels rascher und nachhaltiger Einführung von
elektrischer Mobilität. "Denn Mobilität muss auch Spaß machen dürfen,
niemand soll ein schlechtes Gewissen haben, wenn er oder sie sich in
ein Auto setzt", sagt der Grazer Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl.
"Jedoch darf Mobilität unser Klima nicht noch mehr belasten. Gerade
im feinstaubgeplagten Graz können wir mit dem Umstieg auf diese neuen
und innovativen Mobilitätsformen ein starkes und klimafreundliches
Zeichen für die Zukunft setzen."
Doch wir stehen noch vor zahlreichen Fragen, die uns auf unserem
Weg in Richtung einer elektromobilen Zukunft begegnen werden. Im Zuge
des e-mobility Kongresses im heurigen Frühjahr konnten einige
beantwortet werden, mit der Förderung unserer Projektregion aus dem
Klimafonds wird es nachhaltig vorwärts gehen.
Nagl: "Der erste Schritt beginnt immer bei einem selbst,
Elektromobilität ist nicht bloß der Umstieg auf ein elektrisch
betriebenes Auto, Elektromobilität ist ein Zusammenspiel der gesamten
Infrastruktur und des öffentlichen Verkehres." Nur wenn es gelingt,
die Stadtgestaltung so auszurichten, dass es für die Bürgerinnen und
Bürger attraktiv ist, sich mit einem Elektrofahrzeug zu bewegen, kann
die gesamte Stadt von einem Zugewinn an Lebens- und Wohnqualität
profitieren. "Hier sind Städteplaner, die Politik und Bevölkerung
gleichsam gefragt, entscheidende Impulse für diese Entwicklung muss
die Stadt jedoch selbst geben. Bei den Grazer Verkehrbetrieben ist
bereits ein Volvo Hybrid Bus im Einsatz, die Post in Graz wird
demnächst e-Bikes und e-Mopeds übernehmen und auch persönlich
Versuche ich über die Nutzung eines e-Bikes, der klassischen
Styriette, die gerade wieder auf den Markt gekommen ist, ein
positives Gefühl für diese neue urbane Antriebsart zu erzeugen", sagt
der Grazer Bürgermeister.
Graz positioniert sich als Kompetenzzentrum in Sachen
Elektromobilität, heimische Leitbetriebe wie Magna oder der AVL
leisten wertvolle Arbeit und helfen den Weg in Richtung einer
elektrisch motorisierten Zukunft zu ebnen.
Hintergrundinformation zu E-Mobilitätsmodellregionen
Seit 2008 initiiert und unterstützt der Klima- und Energiefonds
gemeinsam mit dem Umweltministerium den Aufbau von
E-Mobilitätsmodellregionen. Der Ankauf von Ladestationen und
E-Fahrzeugen, die Bereitstellung von Erneuerbaren Energien sowie die
Entwicklung von neuen Geschäfts- und Mobilitätsmodellen sind
inhaltlicher Kern des Programms.
In den bestehenden E-Mobilitätsmodellregionen wurden seit Start
des Programmes vor zwei Jahren zahlreiche Erkenntnisse gewonnen:
Erfahrungen über durchschnittliche zurückgelegte Wegstrecken,
benötige Infrastruktur und Akzeptanz der Fahrzeuge zeigen, dass das
Zeitalter der E-Mobilität bereits begonnen hat und die Modellregionen
als Keimzellen für eine weitere Verbreitung eine sehr wichtige Rolle
einnehmen. In Vorarlberg - Projekt Vlotte - sind zurzeit rund 100
Elektroautos auf der Straße.
WWW.E-CONNECTED.AT
WWW.VLOTTE.AT
WWW.ELECTRODRIVE-SALZBURG.AT
WWW.AUSTRIAN-MOBILE-POWER.AT
Weitere Bilder unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=79&dir=201011&e=20101110_k&a=event
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Kontakt Klima- und Energiefonds: Kontakt Lebensministerium: Mag. Katja Hoyer Pressestelle 01/585 03 90-23 01/71100 DW 6703, DW 6963 [email protected] www.lebensministerium.at www.klimafonds.gv.at
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