- 29.07.2010, 13:16:50
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Beatrix Karl: Wissenschaftliche Exzellenz und Nachwuchsförderung am CERN beeindruckend
Wissenschafts- und Forschungsministerin besucht die Europäische Organisation für Kernforschung CERN bei Genf

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix
Karl besucht heute die Europäische Organisation für Kernforschung
CERN bei Genf. Im Rahmen ihres Besuchs traf sie zu einem
Arbeitsgespräch mit dem Generaldirektor des CERN, Rolf-Dieter Heuer,
sowie
mit Felicitas Pauss - die gebürtige Steirerin ist am CERN für die
Außenbeziehungen verantwortlich - zusammen. Die Ministerin zeigte
sich nach ihrem Rundgang sehr beeindruckt von der wissenschaftlichen
Exzellenz am CERN und betonte die Bedeutung gerade hinsichtlich der
EU 2020 Strategie. "CERN ist nicht nur eine bedeutende, exzellente
Grundlagenforschungs-Einrichtung, sondern vor allem auch eine
technologische Herausforderung, mit der es uns gelingt, Technologie
und Innovation in Europa weiter zu stärken."
Weiters unterstrich die Ministerin die "große Chance für die
heimische Wissenschaft und Wirtschaft, an den aktuellen Entwicklungen
teilhaben zu können. Ich bin stolz auf die engagierte Arbeit der
österreichischen Forscherinnen und Forscher am CERN." Besonders
erfreulich aus Sicht der Ministerin ist auch die exzellente
Nachwuchsförderung am CERN. Junge Menschen bekommen neben der Physik
auch in Bereichen wie Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik die
Möglichkeit, sich in ihrem Bereich zu spezialisieren. Österreich
investiert zusätzlich zum Mitgliedsbeitrag mehr 750.000 Euro pro Jahr
in Stipendien, um österreichischen Nachwuchswissenschafterinnen und
Nachwuchswissenschaftern das Forschen und Sammeln von wertvollen
Erfahrungen am CERN zu ermöglichen.
In Gesprächen mit Stipendiaten und Wissenschafterinnen und
Wissenschaftern aus Österreich am CERN informierte sich die
Ministerin über Forschungsprojekte, bei denen maßgeblich
österreichische Wissenschafterinnen und Wissenschafter mitgewirkt
haben. Ebenso besuchte Beatrix Karl die Dauerausstellung "Universe of
Particle" am CERN.
Österreich ist eines von 20 Mitgliedsländern des 1954 gegründeten
CERN und leistet jährlich einen Mitgliedsbeitrag in der Höhe von rund
17 Millionen Euro. Der Anteil Österreichs am CERN-Gesamtbudget liegt
damit bei rund 2,25 Prozent.
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Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Presse: Mag. Elisabeth Grabenweger
Tel.: +43 1 531 20-9014
mailto:[email protected]
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