• 26.06.2010, 12:52:05
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LH Pröll bei Europa-Forum Wachau: Klares Bekenntnis von NÖ zur EU-Strategie für den Donauraum

Seit 1995 wurden insgesamt rund 6,5 Milliarden Euro von Brüssel nach NÖ geholt

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll (Dritter von rechts) begrüßt Österreichs Außenminister Dr. Michael Spindelegger, den Außenminister von Kroatien Gordan Jandrokovic, den Außenminister der Slowakei Dr. Miroslav Lajcak, EU-Kommissar für Regionalpolitik Dr. Johannes Hahn und die Landesrätin für EU-Fragen sowie Präsidentin des Europaforums Wachau Mag. Johanna Mikl-Leitner (von links) zu 15 Jahre Europaforum Wachau.

Göttweig (OTS/NÖI) - "Von Niederösterreich gibt es ein klares
Bekenntnis zur EU-Strategie für den Donauraum - einem der
Schlüsselräume für die Gesamtentwicklung der EU mit 38 europäischen
Regionen und rund 100 Millionen Menschen. Die Strategie ist ein
Instrument, um den globalen Herausforderungen auf regionaler Ebene zu
begegnen, und nur mit einer gemeinsamen, sorgfältigen und
fokussierten Entwicklung des Donauraums können in dieser Region
politische Stabilität erreicht, wirtschaftliches Potenzial genützt
und enorme Wachstumschancen erreicht werden. Das wiederum fördert die
Weiterentwicklung der gesamten EU und gibt Europa Kraft", betonte
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll anlässlich 15 Jahre Europaforum
Wachau auf Stift Göttweig.

Insgesamt habe das Bundesland Niederösterreich von der
Europäischen Union gewaltig profitiert: "Seit 1995 wurden rund 6,5
Milliarden Euro von Brüssel nach Niederösterreich geholt - sei es für
die Landwirtschaft, aus dem Sozialfonds und durch
EU-Regionalfördermittel. Dadurch wurden in Niederösterreich rund
13.000 Arbeitsplätze neu geschaffen und rund 42.000 Arbeitsplätze
abgesichert", meinte Pröll. Darüber hinaus habe sich laut
Landeshauptmann die NÖ Wirtschaftsleistung seit 1995 um 58 Prozent,
das verfügbare Einkommen der NÖ Haushalte um 50 Prozent , die Zahl
der aktiven Betriebsstandorte in NÖ um 62 Prozent sowie die Exporte
aus NÖ bis um das Dreifache gesteigert. "Niederösterreich ist
Nettogewinner und hat viele Vorteile aus Europa gezogen", so
Landeshauptmann Pröll.

Gerade in schwierigeren Zeiten komme die kleine Einheit immer mehr
unter Druck, wenn es um Einfluss oder Geld gehe. "Weil die Regionen
nicht auf der Strecke bleiben dürfen, haben wir in Niederösterreich
eine gemeinsame starke Achse mit 81 Regionen gebildet und werden am
7. Oktober ein Positionspapier in Brüssel übergeben. Dabei geht es
vor allem um die Weiterführung der EU-Fördermittel für Ziel-2-Gebiete
ab 2014 bis 2020. Denn je größer Europa, umso stärker müssen die
Regionen zusammenhalten, um Europa zusammenzubinden und den Bürgern
verständlich zu machen", so Pröll.

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Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich, Öffentlichkeitsarbeit
Mag.(FH) Martin Brandl
Tel.: 02742/9020 DW 141
mailto:[email protected]
www.vpnoe.at

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