• 27.10.2008, 12:26:39
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Forderungsprogramm der Rektoren als Nagelprobe für neue Regierung - BILD

Rektoren-Forderungspaket für Koalition. Christoph Badelt (Präsident der Österreichischen Universitätenkonferenz)
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=52&dir=200810&e=20081027_a&a=event

Wien (OTS) - Die bildungs- und wissenschaftspolitischen Positionen
der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) wurden heute,
Montag, im Rahmen einer Pressekonferenz vom Präsidenten der uniko,
Rektor Christoph Badelt, der Öffentlichkeit präsentiert. Die
wichtigsten sieben Punkte des Forderungsprogramms an die neue
Bundesregierung nachfolgend im Überblick:

1. Die Umsetzung des vom Nationalrat vorgegebenen Ziels, 2 Prozent
des BIP für den tertiären Bildungsbereich aufzuwenden, ist - versehen
mit konkreten Inhalten (z.B. Finanzierung des
Universitäts-Kollektivvertrags, Schaffung zusätzlicher Studienplätze,
Aufbau von Infrastruktur, Realisierung von Exzellenzprogrammen und
Doktorandenkollegs,...) - umgehend in Angriff zu nehmen. Die
postulierte Aufstockung des Globalbudgets der Universitäten um 200
Mio. Euro im Jahr 2009, um 400 Mio. im Jahr 2010, um 600 Mio. im Jahr
2011 und um 800 Mio. im Jahr 2012 ist durchzuführen. - Investitionen
in höhere Bildung, Forschung und Kunstentwicklung schaffen bleibende
Werte und ein krisensicheres wirtschaftliches Fundament.

2. Es ist ein Entwicklungskonzept für den gesamten tertiären
Bildungsbereich zu erstellen, um eine abgestimmte Weiterentwicklung
zu gewährleisten. Die Universitäten haben durch ihre
Entwicklungsplanung wesentliche Vorarbeiten geleistet und sind auch
weiterhin bereit, durch entsprechende Vorschläge diese Grundlage für
die angestrebte Optimierung des Hochschulbereichs zu erarbeiten.

3. Der Hochschulzugang ist im Kontext internationaler
Entwicklungen neu zu gestalten. Es muss insbesondere Klarheit darüber
hergestellt werden, welche Qualifikationen für ein weiterführendes
Studienprogramm erforderlich sind.

4. Um mehr Studierende zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen,
sind die Studienbedingungen durch die Einführung einer
Studienplatzfinanzierung zu verbessern.

5. Die finanziellen Voraussetzungen für das Inkrafttreten des
Universitäts-Kollektivvertrags sind - wie vom Nationalrat vorgegeben
- raschest sicherzustellen. Nur so können die Universitäten für den
höchstqualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchs attraktiv bleiben.

6. Die uniko erwartet sich eine konsequente Weiterführung der
Universitätsreform, die die Universitäten durch die Sicherung und den
Ausbau ihrer Autonomie stärkt.

7. Die Universitäten haben sich in einem Europäischen Bildungs-
und Forschungsraum zu positionieren. Sie gehen davon aus, dass ihre
Internationalisierungsstrategien von einer neuen Bundesregierung
nachhaltig unterstützt werden.

Das Papier ist unter
http://www.uniko.ac.at/universitaetspolitik/index.php abrufbar.

Weitere Bilder unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=52&dir=200810&e=20081027_a&a=event

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:

Manfred Kadi
   Referent für Öffentlichkeitsarbeit 
   Österreichische Universitätenkonferenz
   Liechtensteinstraße 22, 1090 Wien
   Tel.: +43 (0)1 310 56 56 - 24
   Fax: +43 (0)1 310 56 56 - 22
   Email: [email protected]
   Homepage: www.uniko.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | RKO

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