• 12.08.2016, 08:55:10
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Erklärung des russischen Außenministeriums zu den auf der Halbinsel ‪‎Krim‬ vereitelten Terroranschlägen

Ukrainisches Agentennetz aufgeflogen

Hauptgebäude des russischen

Utl.: Ukrainisches Agentennetz aufgeflogen =

Wien (OTS) - Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) hat in
der Republik Krim eine Reihe von Terroranschlägen verhindert, die von
der Haupt-Aufklärungsverwaltung des Verteidigungsministeriums der
Ukraine vorbereitet worden waren, deren Ziele kritisch wichtige
Elemente der Infrastruktur und Lebensversorgung der Halbinsel werden
sollten. Nach Einschätzung der russischen Geheimdienste sollten diese
Diversionen und Terroranschläge die sozialpolitische Situation in der
Region vor und während der Wahlen von föderalen und regionalen
Machtorganen destabilisieren.

In der Nacht zum 7. August wurde in der Nähe der Stadt Armjansk eine
Gruppe von Diversanten aufgefunden. Bei der Festnahme der Terroristen
wurde bei einem Schusswechsel ein FSB-Mitarbeiter getötet. Am Ort des
Feuergefechts wurden Sprengsätze von insgesamt 40 Kilogramm Trotyl,
Munition, Handgranaten, Minen, Spezialwaffen entdeckt. In der Nacht
zum 8. August unternahmen die Spezialeinheiten des ukrainischen
Verteidigungsministeriums zwei Versuche zum Durchbruch von
Diversions- bzw. Terrorgruppen auf das Territorium der Republik Krim,
die von Mitarbeitern des FSB und anderer russischen Behörden
unterbunden wurden. Bei diesen Versuchen wurden Panzertechnik und
Artilleriewaffen der ukrainischen Armee eingesetzt. Bei einem
Feuergefecht kam ein Soldat des russischen Verteidigungsministeriums
ums Leben.

Dank der von der russischen Seite ergriffenen Maßnahmen wurde auf dem
Territorium der Republik Krim ein Agentennetzwerk der
Haupt-Aufklärungsverwaltung des Verteidigungsministeriums der Ukraine
liquidiert. Es wurden ukrainische und russische Staatsbürger
festgenommen, die sich an der Vorbereitung der Terroranschläge
beteiligt hatten. Darunter sind das die gewissen Jewgeni Panow und
Andrej Sachtej. Sie alle werden derzeit verhört.

Video: Erste Aussagen von Jewgeni Panow (auf Russisch)
https://www.youtube.com/watch?v=X7brhw3R-88

Wir hatten unsere Partner öfter darauf aufmerksam gemacht, dass die
aktuellen Behörden in Kiew in Wahrheit an der Suche nach friedlicher
Lösung der akuten Probleme in der Ukraine gar nicht interessiert und
zur Suche nach Kompromissen gar nicht bereit sind. Sie wollen
entstehende Fragen durch Gewaltanwendung und jetzt auch durch den
Terror lösen.

Die aktuelle Situation um die Versuche zur Invasion auf die Krim, das
jüngste Attentat gegen das Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik,
Igor Plotnizki, die ständigen Artillerieangriffe an der
Trennungslinie im Donezbecken, die permanente Verletzung von
Gesetznormen durch diverse radikale nationalistische „Aktivisten“ auf
dem ganzen Territorium der Ukraine – das alles beweist ganz deutlich,
was für eine Situation in der Ukraine entstanden ist. Zahlreiche
Provokationen, die permanente Darstellung Moskaus als Feind, die
absichtliche Förderung der antirussischen Stimmungen sind nichts als
ein Versuch der Behörden in Kiew, ihr eigenes Volk von der
schwierigen Situation ihres Landes und von den Problemen der meisten
Einwohner der Ukraine abzulenken. Es ist die Absicht offensichtlich,
die Gesellschaft von der Verantwortung der Personen abzulenken, die
aktuell an der Macht stehen, von ihrer Unfähigkeit, die längst
erforderlichen Reformen umzusetzen und eine faire Ermittlung von
zahlreichen Morden an Journalisten und Menschenrechtlern, von den im
Jahr 2014 auf dem Maidan, in Odessa, Mariupol und anderen Städten
begangenen Verbrechen zu organisieren.

Die ukrainischen Behörden versuchen, mit unbegründeten Erklärungen
offensichtliche Dinge zu widerlegen und die Verantwortung für ihre
Handlungen auf Dritte zu schieben, darunter auf dem
UN-Sicherheitsrat, damit sie selbst keine realen Schritte zur
Normalisierung der Situation machen müssen.

Wir rufen unsere Partner, dank deren das aktuelle Regime in Kiew an
der Macht bleibt, auf, vernünftig zu sein und ihre ukrainischen
„Schützlinge“ endlich zu zwingen, die permanenten Provokationen
einzustellen und ihre Verpflichtungen im Sinne der Minsker
Vereinbarungen zur politischen Regelung in der Ukraine zu erfüllen.

Pjotr Poroschenko behauptet ständig, die absolute Unterstützung
seitens der USA, der Nato und der Europäischen Union „im Kampf um die
Zurückeroberung der annektierten Krim“ zu genießen. Die Förderung
dieser Rhetorik durch den Westen hat zweifellos eine negative Rolle
bei der Beschlussfassung zur Organisation von bewaffneten
Provokationen auf der russischen Krim durch die ukrainische Führung
gespielt. Sollte der Oberste Befehlshaber der ukrainischen
Streitkräfte an dieser Beschlussfassung beteiligt gewesen sein, dann
beansprucht er die Rolle des Töters des Friedensprozesses. Falls
diese Beschlüsse aber ohne seine Beteiligung gefasst wurden, dann ist
das umso schlimmer. Die Passivität der Kiewer Behörden angesichts der
kriegerischen Rhetorik und der Gewaltaktionen seitens der so
genannten Freiwilligen-Bataillone und anderer Extremisten ist sehr
beunruhigend.

Wir hoffen, dass in den westlichen Hauptstädten entsprechende
Schlüsse gezogen werden.

Die Versuche zur Destabilisierung der Situation auf der russischen
Krim sind zum Scheitern verdammt. Die Stabilität und Sicherheit in
der Republik Krim werden wir zweifellos aufrechterhalten.

Wir müssen zudem sowohl Kiew als auch seine ausländischen Betreuer
warnen, dass der der russischen Seite zugefügte Schaden, der Tod der
russischen Militärs keineswegs ohne Folgen bleiben werden.

Wie Präsident Wladimir Putin am 10. August betonte, sind weitere
Treffen im so genannten "Normandie-Format" angesichts der
ausbleibenden positiven Handlungen seitens Kiews bzw. angesichts
seiner Neigung zum Terror und zu Provokationen kaum sinnvoll,
besonders Anfang September in Peking, worum Pjotr Poroschenko erst
vor kurzem bat.

Wir rufen unsere Partner abermals auf, die Behörden in Kiew unter
Druck zu setzen und vor gefährlichen Schritten zu warnen, die äußerst
negative Folgen haben könnten. Wenn einer mit dem Feuer spielt, kann
das böse enden.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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