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EdTech in Österreich: „Digitale Bildungsrevolution birgt Riesenpotenzial“

WKÖ-Vizepräsidentin Amelie Groß: „GoStudent-Erfolg belegt enorme Dynamik mit smarten Bildungsideen“ – EdTech-Summit im Februar 2022 in Salzburg

Wien (OTS) - „Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass eines der ersten österreichischen ‚Unicorns‘, also Startups mit Milliarden-Bewertung, aus dem Bildungsbereich kommt? Der sensationelle Erfolg von GoStudent beweist, welch enormes Wachstumspotenzial in EdTech steckt“, sagt Amelie Groß, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich. „Die Kunst wird es nun sein, diese Potenziale tatsächlich voll auszuschöpfen.“

Denn internationale Erfolgsstorys sind nicht nur in Berlin oder London, sondern auch in Österreich möglich. GoStudent-Gründer Felix Ohswald hat es nicht bereut, sein Startup 2016 in Wien aus der Wiege gehoben zu haben, sagte er beim Europäischen Forum in Alpbach: Er habe hier ohne Probleme gut ausgebildete Mitarbeiter gefunden. Verbesserungspotenzial sieht er vor allem im Abbau bürokratischer Hemmnisse – insbesondere bei der rascheren Visa-Verfügbarkeit für internationale Spitzenkräfte.

Bereits 100 EdTechs in Österreich

In Österreich sind laut aktuellen Studien bereits rund 100 Betriebe mit 2.000 MitarbeiterInnen und Umsätzen von 120 Millionen Euro pro Jahr im EdTech-Bereich unternehmerisch aktiv. Mehr als die Hälfte wurde innerhalb der letzten vier Jahre gegründet, fast alle sind international aktiv. Zusätzlich könnten auf längere Sicht weitere 1.700 Arbeitsplätze in Österreich entstehen.

EdTech ist ein Kunstwort aus Education und Technology. Smarte Lösungen reichen von einer Virtual-Reality-Lernumgebung über künstliche Intelligenz, die durch Lernprogramme hindurch führt, bis hin zu gänzlich spielerischen Ansätzen. Das Ziel ist, durch clevere digitale Lösungen die Motivation zu erhöhen oder das Lernen zu individualisieren, kurzum: bessere Bildungserfolge zu ermöglichen.

Mit der Initiative EdTech Austria haben das Land Salzburg, die Wirtschaftskammer Salzburg und die WKÖ Anfang 2021 eine Startrampe für innovative Betriebe geschaffen. Groß: „Wir wollen damit Education Technology in Österreich noch besser positionieren, ein lebendiges EdTech-Ökosystem schaffen und den Einsatz von Bildungstechnologie über den ganzen Bildungsverlauf hinweg fördern.“

EdTech-Summit im Februar 2022

Einen weiteren Boost wird dem Thema ein für Februar 2022 geplanter großer EdTech-Summit in Salzburg geben. Das Ziel ist es, dass sich Österreich dauerhaft als internationaler Vorreiter etabliert. Groß: „Dazu wäre mehr Durchlässigkeit und Zusammenarbeit von Bildungssystem und Wirtschaft wünschenswert, aber auch direktere Zugänge für EdTech-Unternehmen zu den Kundinnen und Kunden, etwa an den Schulen und Hochschulen. Finanzierungen sind immer ein Thema, insbesondere Inkubator-Programme für EdTech-Unternehmen oder auch Fördercalls. Und wir brauchen offene Experimentierfelder, es muss ein Ausprobieren und fallweise auch Scheitern möglich sein.“

Die Corona-Pandemie hat die Bedeutung von Homeschooling und digitalem Lernen deutlich gemacht, EdTech ist aber weit mehr als das. Groß: „Hier ist Überzeugungsarbeit und Information nötig. Es ist wichtig, den gesellschaftlichen Nutzen von EdTech in der breiten Öffentlichkeit noch besser sichtbar zu machen.“ (PWK400/HSP)

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