OTS0046 5 CI 0433 VPR0001 II Fr, 09.Apr 2021
Wien / Stadtplanung / ÖVP / Wölbitsch / Olischar

Wölbitsch/Olischar: Heumarkt-Projekt muss welterbetauglich umgesetzt werden!

Wien noch immer auf Roter Liste der UNESCO - 90.000 Euro-Gutachten unter SPÖ-Verschluss - Transparenz: auch Neos in der Pflicht

Wien (OTS) - „Dass wir erneut weitere Schritte zum brisanten Heumarkt-Projekt und dem von der Stadtregierung angekündigten `Plan B´ aus den Medien erfahren müssen, ist ungeheuerlich. Seit Ende 2019 fordern wir dazu konkrete Informationen ein, bis heute haben es die SPÖ-Stadträte schlichtweg vernachlässigt, die Opposition und die Öffentlichkeit einzubinden und Informationen weiterzugeben. Was die SPÖ hier betreibt, ist reine Verschleierungstaktik auf Kosten des Welterbestatus, der nach wie vor wackelt“, so Klubobmann Markus Wölbitsch und Planungssprecherin Elisabeth Olischar in Reaktion auf die aktuelle Medienberichterstattung.

Der durch den „Kurier“ bekannt gewordene „Plan B“ des Heumarkt-Projektes lässt nach wie vor die Frage offen, ob dieser welterbetauglich ist. „Was bezweckt die SPÖ mit dieser Hinhaltetaktik, wo sind die Informationen, was gibt es zu verbergen?“, so Wölbitsch und weiter: „Vor dem brisanten Hintergrund, dass dem Welterbestatus der Inneren Stadt durch die Vernachlässigung und Inkompetenz der früheren Stadtregierung die Aberkennung droht, scheint die SPÖ nichts gelernt zu haben und setzt den Welterbestatus mit einem unbekannten `Plan B´ weiter aufs Spiel.“

Was aus einer Anfragebeantwortung hervorgeht ist, dass die Stadt ein teures Gutachten erstellen ließ, das die Welterbetauglichkeit dieses roten Alternativplans bestätigen soll. „Dieses knapp 90.000 Euro teure Gutachten bleibt aber wieder einmal unter SPÖ-Verschluss. Es kann nicht sein, dass sich die SPÖ gegen die Veröffentlichung eines Gutachtens zu so einem brisanten und wichtigen Thema stemmt“, ärgert sich Olischar und führt weiter aus: „Wir fordern, dass das Gutachten ehestmöglich dem Gemeinderat vorgelegt wird und ich erwarte mir von den NEOS, hier Druck auf den Koalitionspartner auszuüben im Sinne der Transparenz. Bei dieser Causa geht es um nichts Geringeres als den Welterbestatus Wiens - und dass dieser für die Stadt und die Menschen erhalten bleibt. Wir dürfen nicht zulassen, dass das Stadtregierung erneut vermasselt.“

Das ursprüngliche Heumarkt-Projekt hat uns in diese missliche Lage und auf die Rote Liste der UNESCO gebracht. Um aus dieser Situation herauszukommen, gab es zwei klare Bedingungen: das Projekt muss so abgeändert werden, dass es den UNESCO Regeln entspricht und die Erarbeitung eines „Managementplans“, der dann den Schutz des Weltkulturerbes langfristig sicherstellen soll. „Ich weiß nur nicht, was der Managementplan schützen soll, wenn der Welterbestatus auch durch das „Plan-B“-Projekt verloren geht. Es muss unverzüglich klargestellt werden, ob der `Plan-B´ welterbetauglich ist, ansonsten macht ein 480.000 EUR teurer Managementplan keinen Sinn. Die SPÖ muss hier dringend Antworten liefern“, so Olischar abschließend.

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