OTS0150 5 KI 0402 NRF0009 Do, 04.Mär 2021
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ORF-„dokFilm“-Premiere zum Weltfrauentag: „Female Pleasure – Weibliches (Auf-)Begehren“ am 7. März

Eindrucksvolles Statement im weltweiten Befreiungskampf der Frauen

Wien (OTS) - Anlässlich des Weltfrauentags (Details zum ORF-Programmschwerpunkt unter presse.ORF.at) widmet sich die „dokFilm“-Premiere am Sonntag, dem 7. März 2021, um 23.05 Uhr in ORF 2 mit dem Kinodokumentarfilm „Female Pleasure – Weibliches (Auf-)Begehren“ (23.05 Uhr) der Unterdrückung der weiblichen Lust in unterschiedlichen Gesellschaften. Im Mittelpunkt stehen fünf Aktivistinnen von verschiedenen Kontinenten, die sich für die sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung der Frau einsetzen und gegen patriarchalische Strukturen und für Gleichberechtigung kämpfen. Es sind dies Frauen aller fünf Weltreligionen, die sich mutig den Tabus ihrer jeweiligen Kultur widersetzen. Dafür werden sie öffentlich diffamiert, bedroht, verfolgt und verstoßen. Regisseurin Barbara Miller und ihre fünf großartigen Protagonistinnen setzen mit diesem filmischen Statement ein eindrucksvolles Zeichen im weltweiten Befreiungskampf der Frauen. 2019 wurde „Female Pleasure – Weibliches (Auf-)Begehren“ mit einer Romy als bester Kino-Dokumentarfilm ausgezeichnet.

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Fünf Menschen unterschiedlichster Herkunft und unterschiedlicher Religion haben ein gemeinsames Problem: Sie sind Frauen. Deborah Feldman, ultraorthodoxe Jüdin aus New York, Leyla Hussein, Muslimin afrikanischer Abstammung, Rokudenashiko, traditionell-buddhistische Japanerin, Doris Wagner, ehemals erzkatholische Nonne in Deutschland, und Vithika Yadav, Hinduistin aus Nordindien, haben sich dem Kampf gegen die weltweite Diskriminierung des weiblichen Geschlechts verschrieben. Mit bewundernswertem Mut und vollem Einsatz prangern sie die Dämonisierung der weiblichen Lust an und fordern Selbstbestimmtheit für alle Frauen. Sie widersetzen sich den Tabus ihrer jeweiligen Kultur und sprechen offen über Scham, Schande, Respektlosigkeit, Ohnmacht und Abhängigkeit in den patriarchalisch-archaisch dominierten Gesellschaftsstrukturen. Der Preis dafür ist hoch: Sie werden öffentlich diffamiert, bedroht, verfolgt, aus ihrem ehemaligen Umfeld verstoßen und von fanatischen Gläubigen sogar mit dem Tod bedroht. Doch ihr Engagement und ihre Beharrlichkeit bleiben ungebrochen.
Regisseurin Barbara Miller und ihre fünf Protagonistinnen zeigen mit „Female Pleasure – Weibliches (Auf-)Begehren“, wie universell und alle Grenzen überschreitend die Mechanismen sind, die die Situation von Frauen bis heute bestimmen. Es sind besonders mutige, kluge und selbstbestimmte Akteurinnen, die Miller in ihrem Dokumentarfilm vorstellt. Bei all der Diskriminierung, die sie rund um sich erleben, sprühen sie vor positiver Energie und Lebensfreude. Gerade daraus, nicht aus Verbitterung und Aggression, scheinen sie die Kraft zu schöpfen, noch so verhärtete Strukturen aufzuweichen und zu verändern. Barbara Millers Film ist ein Hoffnung gebendes Zeichen im weltweiten Befreiungskampf der Frauen und ein Plädoyer für ein gleichberechtigtes, respektvolles Miteinander unter den Geschlechtern.

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