OTS0013 5 WB 0650 CND0001 WI Mi, 10.Feb 2021
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EANS-News: STRABAG SE kann trotz Krise das hohe Auftragsniveau halten

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Wien - Der börsenotierte, europäische Technologiekonzern für Baudienstleistungen STRABAG SE hat heute erste Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie einen Ausblick auf 2021 bekannt gegeben. "Wir sehen uns angesichts der Entwicklungen im abgelaufenen Jahr in unserer Strategie bestätigt: Diversifikation und Regionalität haben uns geholfen, die doch sehr unterschiedlichen Auswirkungen der Coronavirus-Krise in unseren Kernmärkten gut auszugleichen. Der hohe Auftragsbestand lässt grundsätzlich einen positiven Blick in das restliche Jahr 2021 zu, allerdings gilt es einzelne Marktbereiche und insbesondere die Entwicklung der Kommunen im Auge zu behalten", fasst Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE, zusammen.

Leistung
Der STRABAG SE-Konzern verbuchte im Geschäftsjahr 2020 insgesamt einen etwas geringeren Leistungsrückgang als prognostiziert: Mit EUR 15,4 Mrd. lag die Leistung um 7 % unter dem Niveau von 2019. Negativ wirkten sich diese, bereits berichteten, Faktoren aus: die wegen des Mitte 2019 ausgelaufenen Vertrags mit einer deutschen Großkundin im Bereich Property & Facility Services weggefallene Leistung, die Abarbeitung bzw. die Fertigstellung von Tunnelbauprojekten in Chile, und natürlich die vorübergehende Baueinstellung im Zuge der Coronavirus-Krise in Österreich. In anderen wichtigen Kernmärkten wie etwa Polen und Tschechien konnte aufgrund des ununterbrochenen Baustellenbetriebs sogar ein Leistungsplus verzeichnet werden.

Auftragsbestand
Der Auftragsbestand per 31.12.2020 konnte trotz Krise auf EUR 18,4 Mrd. (+5 %) gesteigert werden. Während in Österreich, Polen und Ungarn Rückgänge zu verzeichnen waren, legte der deutsche Markt und hier insbesondere der Verkehrswegebau stark zu. So startete im September der ÖPP-Vertrag für das Autobahnprojekt BAB 49. In Tschechien trug das Stadtentwicklungsprojekt Smíchov City in Prag zu einem Anstieg des Auftragsbestands bei, in der Slowakei wurde ein EUR 323 Mio. großes Bahnbau-Projekt eingeworben. Auch internationale Großprojekte wie z. B. Hochwasserschutzdämme im Oman bereichern nun den Auftragsbestand.

Mitarbeiteranzahl
Mit der verringerten Leistung reduzierte sich auch die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl, und zwar um 3 % auf 74.340 Personen. Stärkere Rückgänge waren in den personalintensiven, aber auch von Corona stark betroffenen Märkten im Nahen Osten und der Region Americas zu sehen, die anderen Länder tendierten uneinheitlich.

Ausblick 2021
Die STRABAG SE geht davon aus, im Geschäftsjahr 2021 eine Leistung geringfügig über Vorjahresniveau zu erzielen. Diese Annahme ist durch den hohen Auftragsbestand gut unterlegt. In allen drei Segmenten, Nord + West, Süd + Ost sowie International + Sondersparten, sollten aus heutiger Sicht keine signifikanten Veränderungen des hohen Leistungsniveaus zu beobachten sein.

Ergebnisseitig rechnet die STRABAG SE damit, im Geschäftsjahr 2020 das bisherige Ziel einer operativen EBIT-Marge von mindestens 3,5 % erheblich zu überschreiten, weil positive Effekte corona-bedingte Auswirkungen überwogen haben. 2021 sollte wieder eine Normalisierung eintreten mit einer EBIT-Marge von unter 4,0 %. Das Mittelfristziel von 4,0 % ab 2022 scheint ob dieser Entwicklung jedenfalls erreichbar. Die Netto-Investitionen (Cashflow aus der Investitionstätigkeit) 2021 dürften EUR 450 Mio. nicht überschreiten. Die Planung für 2021 basiert u. a. auf der Erwartung, dass sich zwar die Ergebnisbeiträge aus den traditionell starken Sondergeschäftsfeldern Immobilien Development und Property & Facility Services etwas abschwächen, gleichzeitig aber weitere Fortschritte im projektbezogenen Risikomanagement in allen unseren Kernmärkten erzielt werden können.

Weitere Zahlen und Details über das Geschäftsjahr 2020 stehen am 30.4.2021 um 7:
30 Uhr (MESZ) unter www.strabag.com zur Veröffentlichung an.

Ende der Mitteilung euro adhoc

Anhänge zur Meldung:
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http://resources.euroadhoc.com/documents/2246/5/10661668/0/STRABAG_SE_MMB-Zahlen_2020_Februar21.pdf

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