OTS0106 5 CI 0306 VPR0002 II Di, 12.Jän 2021
Wien / Integration / Sicherheit / ÖVP / Arnoldner

Arnoldner: Integration von Kindern und Jugendlichen muss bei den Eltern beginnen

Wiener Sicherheitsgipfel muss auch die Ursachen der Unruhen in Favoriten beleuchten

Wien (OTS) - Integrationsprobleme, wie sie zuletzt durch die gewaltsamen Unruhen in Favoriten sichtbar wurden, können nur durch ein umfassendes Integrationskonzept gelöst werden. Zusätzliche Polizeiplanstellen und Überwachungskameras allein lösen das Problem nicht dauerhaft. Es braucht konkrete Maßnahmen, die konsequent umgesetzt und eingefordert werden.

„Deshalb hoffe ich, dass beim heutigen Sicherheitsgipfel auch die Ursachen der Ausschreitungen beleuchtet und langfristige sowie nachhaltige Lösungsansätze verfolgt werden“, so die Stadträtin und Landesgeschäftsführerin der neuen Volkspartei Wien Bernadette Arnoldner.

Integration kann bei Kindern und jungen Menschen nur funktionieren, wenn schon bei den Eltern Integrationsmaßnahmen gesetzt werden, die auch greifen. Eltern müssen verpflichtet sein, ihre Kinder bei der Integration zu unterstützen. Arnoldner: „Es darf nicht übersehen werden, dass Eltern den Erfolg bei der Integration ihrer Kinder maßgeblich beeinflussen, häufig leider auch negativ. Oft ist den Eltern gar nicht bewusst, dass sie ihren Kindern damit verwehren, ein Teil der Gesellschaft in Wien und Österreich zu werden.“

Die neue Volkspartei Wien fordert längst, dass Integration nicht nur gefördert, sondern endlich auch konsequent eingefordert werden muss. Ein ganzheitliches Konzept, in das auch Eltern von zu integrierenden Kindern und Jugendlichen in die Pflicht genommen werden, ist dringend notwendig. Immerhin haben in unseren Mittelschulen 70 Prozent aller Schüler und Schülerinnen Deutsch nicht als Umgangssprache.
Ein entsprechender Antrag wurde von der neuen Volkspartei erst vor rund einem Monat im Gemeinderat eingebracht, aber abgelehnt. In diesem Antrag wurde ein Maßnahmenpaket gefordert, das die Integration aller Generationen berücksichtigt. „Wenn hier nicht rasch gehandelt wird, stehen wir womöglich bald einer Generation ohne Chancen und Perspektiven gegenüber. Und diese Menschen sind nachweislich offener für Radikalisierung, Kriminalität und Extremismus“, so Arnoldner abschließend.

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