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Tourismuswirtschaft / Hotellerie / Corona / ÖHV / Krankheiten

ÖHV: Keine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei falschen Corona-Tests!

Aufregung nach 70 falschen Corona-Tests: Können sich Politiker und Fußball-Stars freitesten und Durchschnittsösterreicher nicht?

Wien (OTS) - „Dass Hotelmitarbeiter nach falsch-positiven Corona-Tests in Quarantäne und Gäste nach Hause geschickt wurden, hat zu berechtigtem Unmut geführt“, erinnert ÖHV-Generalsekretär Dr. Markus Gratzer an fragwürdige Behördenentscheide der vergangenen Monate, die nicht korrigiert wurden und die ohnehin schon schwierige Situation in den Betrieben noch verschärft hat. Dass nun der Salzburger Bürgermeister nach einem falsch positiven Test die Amtsgeschäfte weiterführen kann, begrüßt Gratzer ausdrücklich und wünscht auch den Fußballern von Red Bull Salzburg, dass sie „ihren Verpflichtungen, ihrem Beruf und ihrer Leidenschaft nachkommen können, nachdem sie negativ auf Corona getestet wurden. Aber in einem Rechtsstaat muss gleiches Recht für alle gelten.“

Rechtssicherheit statt Zwei-Klassen-Gesellschaft bei Corona-Tests

„Ein kerngesunder Koch oder Kellner steckt genauso viele Menschen an wie ein Bürgermeister oder Fußballer, bei denen ein Test falsche Ergebnisse angezeigt hat: keinen einzigen“, fordert Gratzer eine Klarstellung, dass zukünftig für alle die Quarantäne aufgehoben wird, wenn sich der Corona-Verdacht nicht bestätigt: „Alles andere untergräbt das Vertrauen in die Corona-Tests und in die Politik“, fordert Gratzer die sofortige Korrektur von Behördenentscheiden auf Basis nachweislich falscher Testergebnisse in allen Fällen statt nur in ausgesuchten. „Wir brauchen Planbarkeit und sachliche Entscheidungen für die nächsten Monate“, fordert Gratzer eine Neubewertung der Lage, nachdem auch für Mitarbeiter im Gesundheitsbereich ein Kompromiss gefunden wurde.

Den ÖHV-Politikbrief mit weiteren Vorschlägen zur Bekämpfung der Corona-Folgen im Tourismus finden Sie hier, sämtliche Pressemeldungen der ÖHV und Bildmaterial unter www.oehv.at/presse

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