OTS0027 5 WI 0391 DUN0001 Di, 08.Sep 2020
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Kriminalamt warnt vor zunehmender Geldwäschegefahr – so sorgen Unternehmen vor

Unternehmen, die in Geldwäschefälle verstrickt sind, drohen hohe Strafen und Reputationsschäden. Das neue UBO-Monitoring von Bisnode D&B hilft, solche Risiken effizient zu vermeiden.

Wien (OTS) - Wie aus dem kürzlich veröffentlichten Geldwäschereibericht 2019 des Bundeskriminalamts Österreich hervorgeht, nehmen die Fälle von Geldwäsche zu. Dabei bedienen sich Kriminelle zunehmend neuer Technologien, womit sich die Herkunft illegal erworbener Vermögenswerte immer besser verschleiern lässt. Für wirtschaftlich agierende Unternehmen wird es daher zunehmend wichtiger, über die Eigentümerstrukturen Ihrer Geschäftspartner sowie entsprechende Änderungen auf dem Laufenden zu bleiben. Bisnode, ein führender europäischer Anbieter von Data & Analytics, hat diese Bedeutung erkannt und seine Compliance-Lösung D&B Onboard mit einer neuen Funktionalität ausgestattet. Diese stellt eine automatische und nahezu Echtzeit-Überwachung sicher.

Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) schätzt den Anteil an der Wirtschaftsleistung, der aus Geldwäsche stammt, auf zwei bis fünf Prozent des weltweiten Bruttoinlandsproduktes oder 715 Milliarden bis 1,87 Billionen Euro pro Jahr.

Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber die Regularien bezüglich der Anzeige auf Geldwäscheverdacht verschärft. Laut der fünften EU-Geldwäscherichtlinie sind Unternehmen dazu verpflichtet, über alle relevanten Anteilseigner der Geschäftspartner sowie deren Tochter- und Muttergesellschaften nicht nur die entsprechenden Informationen zu recherchieren, sondern diese auch auf dem aktuellsten Stand zu halten. Bei Nichteinhaltung drohen hohe Bußgelder bis hin zu Haftstrafen.

„Ein zentraler Aspekt dieser Vorschrift ist die eindeutige Identifikation der wirtschaftlichen Eigentümer aller Geschäftspartner“, erläutert Macario Juan, Geschäftsführer von Bisnode D&B Austria GmbH. „Deshalb wird die in nahezu Echtzeit aktualisierte und automatisierte Anzeige von diesbezüglichen Veränderungen immer wichtiger.“

Diese Daten selbst aktuell zu halten, kann aufgrund oftmals komplexer und wenig durchsichtiger Beteiligungsstrukturen zeit- und ressourcenintensiv sein. Durch das neue UBO-Monitoring behalten Unternehmen Veränderungen bei den Eigentümerverhältnissen ihrer Geschäftspartner laufend im Blick und bekommen automatisierte Alerts, wenn bei den wirtschaftlichen Eigentümern eine Veränderung stattfindet. Somit müssen Unternehmen nur noch betroffene Accounts prüfen, anstatt das gesamte Portfolio screenen. Eine Prüfung kann automatisiert und zeitsparend durchgeführt, Geldbußen oder
Haftstrafen vermieden und weitere negative Konsequenzen, wie Reputationsschäden für das Unternehmen verhindert werden.

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Bisnode UBO-Monitoring

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