OTS0158 5 II 0303 VPR0004 CI Di, 16.Jun 2020
ÖVP / Wien / Umwelt / Energie / Olischar

Olischar: Stadtregierung hat bei Photovoltaik-Ausbau jahrelang geschlafen

Wieder einmal Rot-Grüne Ankündigungspolitik "vom Feinsten"

Wien (OTS) - Als „wenig ambitioniert“ sieht Umweltsprecherin und Klubobfrau Elisabeth Olischar die heutigen Ankündigungen von Bürgermeister Ludwig und den Stadträten Sima und Hacker zum Thema Solarenergie. „Das Ziel, dass Wien Klimamusterstadt werden soll, klingt sehr schön – jedoch sind wir meilenweit davon entfernt und noch eher im fossilen Zeitalter unterwegs. Nicht nur, dass die Stadtregierung den Photovoltaik-Ausbau in den letzten Jahren komplett verschlafen hat – nun ist die von Rot-Grün noch im April groß angekündigte Photovoltaik-Offensive doch nicht mehr Teil der Wiener Bauordnungsnovelle, die heute im Stadtsenat beschlossen wurde. Das ist wieder einmal rot-grüne Ankündigungspolitik vom Feinsten. Und das zulasten unserer Umwelt.“

In den vergangenen Jahren sei in den wesentlichen Bereichen wie der Bereitstellung von erneuerbaren Energien wie beispielsweise dem Photovoltaik-Ausbau nichts passiert. Der Anteil an erneuerbarem Strom für die Stromerzeugung aus Photovoltaik liege in Wien unter einem Prozent. Somit belege im Bundesländervergleich die Hauptstadt den unrühmlichen letzten Platz. Drei Viertel der Stromerzeugung komme immer noch aus fossilen Brennstoffen. „Es ist mehr als unverständlich, wieso die Stadt Wien hier nicht gesamtheitlich in ihrem Wirkungsbereich tätig wird. Denn Potenzial gibt es genügend, nicht nur im Gesundheitsbereich“, so Olischar und weiter: „Die Stadt Wien verfügt etwa über eine enorm hohe Anzahl an Gebäuden und es wäre ein Leichtes, hier rasch anzusetzen. Die Stadt hat es selbst in der Hand, durch Solarenergie nachhaltig im Klimaschutzbereich anzusetzen.“ Darüber hinaus würde der konsequente Ausbau von Solarenergie auch neue Jobs schaffen und mehr Arbeit lukrieren. „Dieser Effekt ist gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wie diesen ein wichtiger Aspekt. Ludwig muss hier endlich seinen Ankündigungen gerecht werden, anstatt sich immer nur davor zu drücken“, so Olischar abschließend.

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