OTS0051 5 II 0220 AKW0001 WI Fr, 05.Jun 2020
Arbeitsmarkt / Arbeiterkammer / Klima / Steuern

AK Anderl: „Österreich neu starten geht nur mit Gerechtigkeitsoffensive“

Es braucht Klimainvestitionen, Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Vermögenssteuern

Wien (OTS) - Vor einigen Wochen bereits hat die AK ein umfassendes Programm vorgestellt, wie der Neustart in Österreich gelingen kann. Unter anderem mit einem 10 Milliarden Euro Paket für zusätzliche Investitionen in den Klimaschutz. Damit können Arbeitsplätze gesichert und geschaffen und die Klimakrise bekämpft werden. Für die AK haben der Kampf gegen Arbeitslosigkeit und das Absichern des Sozialstaates jetzt oberste Priorität. „Um den Sozialstaat abzusichern und krisenfest zu erhalten, braucht es definitiv viel mehr Beiträge von den Superreichen“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl.

Daher schlägt die AK unter anderem eine befristete Vermögensabgabe vor. Diese trifft lediglich 1 Prozent und bringt mindestens 7 Milliarden pro Jahr. „Das sind keine unrealistischen Forderungen, die die Reichen aus unserem Land vertreiben werden“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl. „So sind unsere Reichen nicht! Die Reichen im Land wissen sehr wohl, was sie am Sozialstaat haben. Er ist auf jeden Fall mehr wert, als die 4. Jacht. Lassen wir sie doch bitte beitragen – besser heute als morgen!“

Der Plan, wie Österreich neu gestartet werden soll, findet sich in voller Länge unter www.arbeiterkammer.at/neustarten

Die AK setzt sich für #Gerechtigkeit ein. Seit 100 Jahren. #fürimmer.

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