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Anderle/Schober (SPÖ) zu grünen Verkehrsplänen: Wahlen verleiten mitunter zu überstürzten Handlungen

Landstraßer Hauptstraße ist wichtiger Verkehrsknotenpunkt - Austausch mit ExpertInnen der Wiener Linien angebracht

Wien (OTS/SPW-K) - Überrascht über die Verkehrspläne der Grünen hinsichtlich der Landstraßer Hauptstraße zeigen sich Patricia Anderle, Klubobfrau der SPÖ Landstraße, und SPÖ-Gemeinderat Marcus Schober. In einem Interview mit der Tageszeitung „Österreich“ hatte der Umweltsprecher Rüdiger Maresch (Grüne) mitgeteilt, die Buslinie 74A von Wien-Mitte bis zur Schlachthausgasse durch eine Straßenbahnlinie ersetzen und die Landstraßer Hauptstraße von der Invalidenstraße bei Wien-Mitte bis zum Rochusmarkt zur Begegnungszone machen zu wollen.

„Wahlen verleiten mitunter zu überstürzten Handlungen. Da kann es schon mal vorkommen, dass der politische Mitbewerb ein beliebiges Konzept aus der Schublade holt und unreflektiert präsentiert. Die Landstraßer Hauptstraße zählt zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten der Stadt, eine Forderung dieser Dimension darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Außerdem müssen die BürgerInnen, Geschäftsleute und NutzerInnen eingebunden werden“, kommentiert Patricia Anderle das Vorpreschen der Grünen.
„Wir sind grundsätzlich immer für Öffis. Dennoch muss man darauf schauen, welche Form des Öffi-Verkehrs für den Fahrgast sinnvoll ist. Es macht keinen Sinn, eine Straßenbahn über eine bestehende U-Bahn-Trasse, wie der U3 in der Landstraße, zu bauen. Hier empfiehlt sich zuerst ein Austausch mit den ExpertInnen der Wiener Linien“, so Anderle.

„Wir setzen auf Politik mit Vernunft und Augenmaß ohne Wahlkampf-Geplänkel. Dazu zählt auch das Einbeziehen der BürgerInnen, Geschäftsleute und AnrainerInnen in Projekte, die sie betreffen. Ich halte nichts davon, derartige Entscheidungen über die Köpfe der Menschen hinweg zu treffen“, sagt Anderle weiter.

„Unser Bezirk hat bereits zwei Begegnungszonen – eine bei Wien Mitte, die andere am Rochusmarkt“, erklärt SP-Gemeinderat Marcus Schober. Die SPÖ Landstraße setzt sich seit den 70er Jahren intensiv mit den Themen Verkehrsberuhigung, Durchwegungen, Klima- und Umweltschutz und dem friedvollen Miteinander im Bezirk auseinander und hat in diesem Zusammenhang einen umfassenden Bezirksentwicklungsplan erstellt. „Ideen sind immer wertvoll – noch wertvoller sind sie, wenn sie nicht aus rein wahltaktischem Kalkül, sondern ehrlicher Überzeugung im Sinne der BewohnerInnen der Landstraße eingebracht werden“, sagt Schober.

Die Landstraßer Hauptstraße wird sich auch in den kommenden Jahren stetig weiterentwickeln. „In den letzten Jahrzehnten haben wir in den Ausbau der Öffis, breite Gehsteige und die Begrünung unseres Bezirks investiert. Das werden wir auch in Zukunft tun – und zwar in Abstimmung mit der Landstraßer Bevölkerung“, schließt Schober.

(dm)

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