OTS0109 5 II 0337 DS10002 Di, 28.Jän 2020
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Wr. Landtag - Hursky/Schober (SPÖ): Wien ist bereit, Polizei zu übernehmen

„Wir brauchen die vom Bund versprochenen Planstellen“

Wien (OTS/SPW-K) - „Diskriminierend, menschenfeindlich, propagandistisch – mehr gaben die heutigen Redebeiträge der FPÖ-Abgeordneten nicht her. Dabei ist es ausgerechnet die FPÖ, die das größte Sicherheitsrisiko für die Österreicherinnen und Österreicher und sich selbst darstellt“, kommentierte SP-Landtagsabgeordneter Christian Hursky die Aktuelle Stunde der FPÖ zum Thema Sicherheit heute im Wiener Landtag.

„Was Strache, Kickl & Co den Österreicherinnen und Österreichern hinterlassen haben, waren eine Spesenaffäre, Ibizagate und asylsuchende Pferde. Die Kosten für all das müssen die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler tragen. Das ist sicherheitsgefährdend“, so Hursky weiter.

„Wien ist die sicherste Großstadt der Welt“, sagte Hursky, der in diesem Zusammenhang auf die polizeiliche Kriminalstatistik des Innenministeriums, die einen Rückgang der Kriminalitätsrate in Wien aufweist, replizierte. „Dass Wien im Vergleich zu anderen Großstädten so gut dastehet, ist vor allem den zahlreichen Maßnahmen, die wir setzen, geschuldet. Wir sorgen dafür, dass Wien sicher ist. Ob mit dem Bau des fünften Frauenhauses, der U-Bahnaufsicht oder der Grätzpolizei – in Wien schauen wir auf die Leut‘“, betonte Hursky.

In die gleiche Kerbe schlug auch SP-Landtagsabgeordneter Marcus Schober, der betonte, dass Wien seit zwanzig Jahren die niedrigste Kriminalität verzeichnet. Er mahnte in diesem Zusammenhang eine objektive Debatte ein. Das Thema Sicherheit sei viel zu wichtig, um es parteipolitisch zu vereinnahmen. „Wo wir wirklich handeln müssen, ist im Bereich der Cyber-Kriminalität, Cyber-Mobbing und Industriespionage“, so Hursky und Schober unisono. „Vor allem aber brauchen wir die vom Bund versprochenen Planstellen.“
Und weiter: „Die berittene Polizei war wirklich keine wiffe Idee. Ich hätte mir gewünscht, dass das Geld direkt bei den Menschen landet. Wir brauchen keine Prestigeprojekte, sondern Polizistinnen und Polizisten auf der Straße“, so Schober. Er forderte einmal mehr den Bund auf, Verantwortung zu übernehmen. Wien sei jedenfalls bereit, die Polizei zu übernehmen. „Würde Wien die Polizei übernehmen, würden alle Polizeiinspektionen so vorbildlich wie in unserer Stadt aussehen“, so Schober.

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