OTS0076 5 II 0178 SPK0002 XI Mi, 22.Jän 2020
SPÖ / Hammerschmid / Nationalrat / Bildung / Ethikunterricht

Bildung – Hammerschmid plädiert für gemeinsamen Ethikunterricht für alle SchülerInnen

Bildungsminister soll ExpertInnen und Kritik von Ombudsfrau ernst nehmen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid plädierte in der Debatte zur Aktuellen Stunde im Nationalrat am Mittwoch für einen gemeinsamen Ethikunterricht und damit für pluralistische Wertevermittlung für alle SchülerInnen – und nicht nur für jene, die sich von Religion abmelden. „Niemand versteht, warum nicht Kinder mit katholischem, jüdischem oder islamischem Glauben gemeinsam mit Kindern ohne Religionszugehörigkeit über Ethik, Gleichberechtigung, Demokratie und Werte sprechen sollen“, so Hammerschmid. Diese Begegnung sei von besonderem Wert und auch Ombudsfrau Wiesinger habe diesen als verbindendes Element für alle gefordert, erinnerte Hammerschmid. ****

Hammerschmid appellierte an den Bildungsminister, auf die ExpertInnen und auch auf Kritik zu hören. Auch die Kritik von Ombudsfrau Wiesinger sei ernst zu nehmen, sagte Hammerschmid und kritisierte „die Message Control des System Kurz, der sich offensichtlich auch eine vermeintlich unabhängige Ombudsfrau unterwerfen musste“. Kritik dürfe nicht weggewischt oder diskreditiert werden, etwa die Forderung nach mehr Unterstützungspersonal, die die SPÖ teilt, betonte Hammerschmid. (Schluss) bj/ah/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at

***OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT***

OTS0076 2020-01-22/11:20