OTS0156 5 CI 0307 NLK0008 Do, 16.Jän 2020
Niederösterreich / Gesundheit / Eichtinger

Internationaler Gipfel gegen Fake-News im Gesundheitsbereich

LR Eichtinger: Ziel ist es, den Menschen mehr Sicherheit im Umgang mit Informationen aus dem Netz zu geben

St. Pölten (OTS/NLK) - Erstmals findet das Europäische Forum für evidenzbasierte Prävention – kurz „EUFEP“ – in Perchtoldsdorf statt. Das internationale Gipfeltreffen von Gesundheitsexperten, Wissenschaftlern und Journalisten widmet sich dem Erkennen von Fake-News im Gesundheitsbereich. „Bei gesundheitlichen Beschwerden holen wir uns oftmals Informationen und Ratschläge aus dem Internet. Im Netz kursieren aber viele Unwahrheiten und medizinisch nicht belegte Daten. Gemeinsam mit internationalen Forschern und der Donau-Universität Krems erarbeiten wir beim Kongress wissenschaftliche Lösungen, wie wir im Alltag Fake-News erkennen. Unser Ziel ist es, den Menschen mehr Sicherheit beim Umgang mit Informationen im Internet zu geben. Auch das zählt zu einer umfassenden Gesundheitsversorgung“, so Landesrat Martin Eichtinger.

Perchtoldsdorfs Bürgermeister betont die Wichtigkeit des Kongresses:
„Falsche Nachrichten im Gesundheitsbereich können enormen Schaden anrichten. Die Veranstaltung bringt Lösungen für dieses sensible Thema.“

Die wissenschaftliche Leitung des EUFEP-Kongresse hat Univ.-Prof Dr. Gerald Gartlehner, Department Leiter für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation der Donau-Universität Krems, über. „Ein gewisses Maß an Faktensicherheit und Vorsicht trägt dazu bei, Informationen richtig einordnen zu können. Wichtig ist für die Menschen, dass sie Sicherheit erlangen, wie man mit diesem vielfältigen Angebot an Informationen umgeht und wie die Inhalte als vertrauenswürdig eingestuft werden können. Hier wird ein Zukunftsthema in den Mittelpunkt gestellt, dass uns alle betrifft,“ unterstreicht Gartlehner.

Das Europäische Forum für evidenzbasierte Prävention (EUFEP) ist eine internationale Plattform über Best Practices bei evidenzbasierten Präventionsprogrammen. Der Kongress wird von der Donau-Universität Krems und dem niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) veranstaltet. Zusätzlich wird der Kongress von der Initiative „Tut gut“, dem Land Niederösterreich, Cochrane Österreich und der Landes-Kliniken-Holding unterstützt.

Nähere Informationen beim NÖGUS unter 0676/85871-33030, Martin Hillinger, und E-Mail martin.hillinger@noegus.at, http://www.noegus.at

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