OTS0088 5 WI 0335 FPK0004 II Mo, 16.Dez 2019
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FPÖ – Hofer: Die Post bringt allen was – den Vorständen vor allem unglaubliche Gehälter

Auch Zahlungen an Ex-Casinos-Vorstand Hoscher sind nicht zu rechtfertigen

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer spricht sich angesichts der jüngst bekannt gewordenen Gehälter bei staatsnahen Betrieben sowie der in den Medien kolportierten Trennungszahlungen an Ex-Casinos-Vorstand Dietmar Hoscher für eine rasche Neuordnung der Gehaltsstrukturen in solchen Unternehmen aus. „Wie aus dem Jahresbericht des Rechnungshofs für das Jahr 2018 hervorgeht, hat jeder der vier Vorstände der Österreichischen Post AG ein Jahres-Bruttogehalt von 1,85 Millionen Euro bezogen. Das sind rund 5.070 Euro – pro Tag! In einer Woche verdient ein Post-Vorstand damit mehr als ein Briefträger im ganzen Jahr. Hier muss es dringend zu einer Reform kommen“, fordert Hofer.

Aber auch die Medienberichte rund um die Vertragsauflösung von Ex-Casinos-Austria-Vorstand Dietmar Hoscher sind alarmierend. Alleine die Trennung soll sich mit rund 3,5 Millionen Euro zu Buche schlagen – dazu kommen offenbar noch eine Abfertigung, ein Bonus für das Jahr 2019 sowie 108 ausbezahlte Urlaubstage zu jeweils 6.000 Euro. Hofer: „Das sind Unsummen für jemanden, der im Zuge der Ausschreibung für den Casinos-Vorstandsposten vom Personalberater als nicht geeignet eingestuft wurde.“

Für den FPÖ-Bundesparteiobmann ist es höchst an der Zeit, bei Unternehmen im Einflussbereich des Staates eine Gehaltspyramide zu erstellen. „Die Gehälter sollen sich an der Mitarbeiterzahl sowie am Umsatz des Unternehmens orientieren. Zusätzlich sollte ein wesentlicher Bestandteil des Salärs auch vom Erfolg des Unternehmens abhängen“, schlägt Norbert Hofer vor. Die bestehende Struktur widerspreche diesen Ansätzen jedenfalls – wie am Beispiel von Post und ÖBB ersichtlich ist. Die Bundesbahnen erwirtschafteten 2018 mit 41.541 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 5,64 Milliarden Euro. Bei der Post lieferten 20.545 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von knapp zwei Milliarden Euro. „Und trotzdem verdiente ein Vorstand der Post im Jahr 2018 fast dreimal so viel wie ein Vorstand der Bundesbahn. Dieses Ungleichgewicht muss beseitigt werden“, fordert Hofer. Die Gagen seien in einigen staatsnahen Unternehmen deutlich überhöht.

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