OTS0156 5 II 0313 NSK0005 Fr, 17.Mai 2019
SPÖ / Drozda / Rechtsextremismus / Neonazismus / Regierung / FPÖ / Strache

Causa Küssel – Drozda: „Strache immer mehr unter Druck – Was hat Neonazi Küssel noch gegen den FPÖ-Chef in der Hand?“

Strache muss Causa rechtlich klären und seine Umtriebe offenlegen oder sofort zurücktreten – Einschlägige Verbindungen Straches mit Neonazi-Szene gut dokumentiert

Wien (OTS/SK) - Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda sind die heute, Freitag, bekanntgewordenen Aussagen des verurteilten Neonazis Küssel über Umtriebe von FPÖ-Chef und Vizekanzler Strache alarmierend. „Die einschlägigen Verbindungen Straches mit der Neonazi-Szene sind alles andere als überraschend und mittlerweile gut dokumentiert. Angesichts der jüngsten Aussagen Küssels im rechtsextremen Magazin ‚N.S. Heute‘ stellt sich jetzt die Frage, was Neonazi Küssel über das bereits Bekannte hinaus, das für sich genommen schon alarmierend genug ist, noch in der Hand hat“, betonte Drozda. Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: „Strache ist massiv unter Druck und in der Pflicht: Er muss die Causa Küssel – auch auf rechtlichem Wege – klären und seine Umtriebe offenlegen oder sofort zurücktreten“. ****

Kritik übte Drozda auch an Nationalratspräsident Sobotka: „Vor dem Hintergrund der gut dokumentierten einschlägigen Verbindungen Straches mit der Neonazi-Szene und den aktuellen Aussagen des Neonazis Küssels über Strache kann ich mich nur über Sobotka wundern, der mir gestern einen Ordnungsruf erteilt hat. Und zwar nur deshalb, weil ich diese einschlägigen Verbindungen mittels eines Zitats des Schriftstellers Daniel Kehlmann angesprochen habe.“

Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer unterstrich in diesem Zusammenhang: „Es sollte der gesamten ÖVP/FPÖ-Regierung und vor allem ÖVP-Kanzler Kurz, der Strache in die Regierung geholt hat, zu denken geben, wenn ein renommierter Autor Folgendes sagt: ‚Möchten Sie, würde ich den Kanzler gerne fragen, wirklich der Mann sein, der das bewirkt hat, möchten Sie tatsächlich von künftigen Historikern beschrieben werden als jener Regierungschef, der einen das parlamentarische System, den Rechtsstaat und die Pressefreiheit offen verachtenden Innenminister ermöglicht und neben sich einen ehemaligen Neonazi als Vizekanzler geduldet hat?‘“, so Drozda. (Schluss) mb/ls

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