OTS0152 5 II 0368 SPK0006 Mi, 10.Apr 2019
SPÖ / Laimer / Umwelt / Plastik

Laimer: Lobbyiert Landwirtschaftsministerin für Konzerninteressen statt für Umweltinteressen?

SPÖ ruft zur Unterzeichnung der Petition „Reduktion von Plastikmüll“ auf

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Abgeordneter Robert Laimer warnt vor der großen Gefahr der rund 900.000 Tonnen Plastikmüll, die jedes Jahr allein in Österreich anfallen und ruft auf, die parlamentarische Petition „Reduktion von Plastikmüll“ zu unterzeichnen: „Wir dürfen nicht länger zusehen, wie vorsätzlich unsere Umwelt und unsere Erde zerstört wird. Wir tragen Verantwortung für unsere Kinder“, so Laimer und weiter: „Wir müssen aufhören, auf Kosten unserer Kinder und unserer Nachkommen zu leben“. ****

Aktuellste Forschungsergebnisse zeigen, dass nicht mehr viel Zeit bleibt, um unsere Umwelt zu retten. Kunststoffe haben in fast alle Lebensbereiche Einzug gefunden und sind aus heutiger Sicht nicht mehr wegzudenken. Aufgrund der Allgegenwärtigkeit dieser Werkstoffe im Verpackungssektor stellt deren Reduktion eine ernstzunehmende Herausforderung dar. Wie dramatisch die Situation mittlerweile ist, lässt sich am „Great Pacific Garbage Patch“ – einem riesigen Müllteppich im Pazifischen Ozean mit einer Fläche von 1,6 Millionen Quadratkilometern, was ungefähr 19-mal der Fläche Österreichs entspricht – erkennen. Jedes Jahr sterben allein hier geschätzte 100.000 Meeressäuger und über eine Million Wasservögel im Müllteppich, nachdem sie das Plastik mit Nahrung verwechselt haben.

„Was sollen wir unseren Kindern oder unseren Kindeskindern sagen, wenn sie uns einmal fragen, wieso wir nichts gegen die Verschmutzung und Zerstörung unseres Planeten unternommen haben? Die Jugend zeigt Engagement, geht für ihre Zukunft auf die Straße. Und wir dürfen sie in ihrem Kampf um ihre Zukunft nicht im Stich lassen“, so der SPÖ-Abgeordnete und weiter: „Die Landwirtschaftsministerin muss endlich beginnen, für unsere Umwelt, und nicht nur für Konzerninteressen, zu lobbyieren“, so Laimer.

In einem ersten Schritt wird in der Petition die Bundesregierung aufgefordert, Normen zu erlassen, die eine Reduktion des Plastiks forcieren. Darunter fällt unter anderem die Einführung eines Pfandsystems für Einweg- und Plastikverpackungen, um eine Rücklaufquote von 90 Prozent zu erzielen oder die Steigerung des Mehrweganteils für Getränkegebinde auf 50 Prozent bis 2020 und mindestens 70 Prozent bis 2022.

„Wir haben nur diesen einen Planeten. Und mit diesem müssen wir sorgsam umgehen. JedeR Einzelne ist gefordert, denn nur miteinander können wir etwas verändern. Für unsere Umwelt und für die Zukunft unserer Kinder“ so Laimer abschließend. (Schluss) ls/rm/mp

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