OTS0009 5 WI 0577 GRI0001 WB Mi, 10.Apr 2019
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Betriebliche Vorsorgekassen sind 2018 ins Minus gerutscht

Marktstudie vergleicht die Leistungen aller acht Anbieter

Wien (OTS) - Die acht betrieblichen Vorsorgekassen, die in Österreich die Abfertigung neu abwickeln, blicken allesamt auf ein negatives Veranlagungsjahr zurück. Das besagt die aktuelle Marktstudie des Risiko- und Versicherungsmanagers GrECo International AG, die Jahr für Jahr einen detaillierten Überblick über die Leistungen der Anbieter gibt.

Brexit, der drohende Handelskrieg zwischen USA und China, die Zinspolitik der Notenbanken in den USA und in der EU, der Budgetstreit zwischen der EU und Italien – all das und noch viel mehr mag ausschlaggebend dafür sein, dass die betrieblichen Vorsorgekassen in Österreich 2018 eine schwache Veranlagungsbilanz hingelegt haben. Die Performance-Werte der acht Anbieter Allianz, APK, Bonus, BUAK, fair-finance, NÖVK, Valida und VBV schwankten zwischen minus 0,68 % und minus 3,54 %. Aufgrund der großen Differenzen bei den Anbietern, ist eine Evaluierung in Zusammenarbeit mit der GrECo International AG zielführend. Die Vermögensverwaltungskosten dürfen jedenfalls nicht abgezogen werden, sondern müssen auf neue Rechnung vorgetragen werden. Mit dieser Hypothek sind alle Anbieter in das Jahr 2019 gestartet.

2018 war für die Vorsorgekassen trotz ihrer defensiven Veranlagungsstrategie ein schwieriges Jahr. Langfristig betrachtet gibt es dennoch eine positive, wenn auch niedrige, Durchschnittsperformance von ca. 2,2 %“, so Akad. Vkfm. Christoph Repolust, Vorstand bei der GrECo International AG.

Auch kostenseitig gibt es gegenwärtig wenig Grund zur Freude. Bei den Verwaltungskosten auf die Abfertigungsbeiträge haben zwar viele Kassen ihre Kostensätze in den vergangenen Jahren immer wieder gesenkt – bis zum gesetzlichen Minimum von 1,0 % für Arbeitnehmer mit längeren Arbeitsverhältnissen. Bei den Vermögensverwaltungskosten gibt es aktuell keine Tendenz für eine Absenkung. Die verrechneten Kostensätze auf das veranlagte Kapital liegen aktuell zwischen
0,45 % - 0,7 % (gesetzliches Maximum). Dieser Kostensatz wird mit steigendem veranlagten Kapital für die Höhe der Abfertigung immer bedeutender.

Den Anwartschaftsberechtigten bleiben der Trost der gesetzlich fixierten Kapitalgarantie (mit den Arbeitgeber-Beitragszahlungen von 1,53 % des jeweiligen Bruttobezugs) sowie die Hoffnung, dass sich die Ergebnisse der Vorsorgekassen bis zum Auszahlungsfall erholen. Auch wenn es für 2019 erste positive Signale gibt, so muss bedacht werden, dass die Vorsorgekassen doppelte Vermögensverwaltungskosten erwirtschaften müssen, um eine Performance von 0 % zu erreichen.

Wechsel mit Unterstützung von GrECo

Für alle Unternehmen, die eine Evaluierung oder Überprüfung ihrer Vorsorgekasse bzw. einen Wechsel ins Auge fassen, bietet GrECo seine langjährige Expertise und Unterstützung an, ein Team betrieblicher Vorsorgespezialisten steht dabei beratend zur Verfügung. Um einen Wechsel mit kommenden 1. Jänner 2020 durchführen zu können, muss bis spätestens 30. Juni dieses Jahres ein Antrag gestellt sein.

Außerdem empfiehlt sich die aufschlussreiche Marktstudie, die neben der Performance auch Service, Garantien, Kapitalausstattung, Treuebonus, Gewinnbeteiligung und Volatilität vergleicht. Diese Kriterien können ausschlaggebend für die Auswahl oder den Wechsel einer Vorsorgekasse sein. Die Markstudie „Konzessionierte betriebliche Vorsorgekassen“ wird von GrECo seit 12 Jahren erstellt und kann unter der Mail-Adresse employee-benefits@greco.at kostenfrei als pdf-Datei angefordert werden.

Über GrECo

GrECo ist der führende österreichische Versicherungsberater für die Industrie, den Handel und den öffentlichen Sektor, und in jedem Bundesland mit einer eigenen Niederlassung vertreten. Die dezentrale Standortpolitik und die damit verbundene persönliche Nähe zu den Klienten sind ein zentrales Element der umfassenden Dienstleistung und oft ein großes Plus gegenüber anderen Maklern. Das unabhängige, familiengeführte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Wien und beschäftigt 945 Mitarbeiter, davon rund 334 Mitarbeiter in Österreich.

Rückfragen & Kontakt:

GrECo International AG
Elmargasse 2-4, 1190 Wien, www.greco-jlt.com
Mag. Judith Fleck, Tel: +43 5 04 04 -140
Mobil: +43 664 88 38 05 09, mail: j.fleck@greco.at

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