OTS0072 5 CI 0484 VPR0001 II Do, 22.Nov 2018
ÖVP / Wien / Mahrer / Trittner / Sicherheit

Mahrer/Trittner: ÖVP Wien fordert Sicherheitskonzept und Sozialarbeitskonzept für Wien

Alkoholverbot für Bereich rund um U6-Station Josefstädter Straße – Lokalaugenschein im Rahmen der Initiative „Für ein sicheres Wien“ – Rot-Grün muss Sicherheit schaffen

Wien (OTS) - „Auch die U6-Station Josefstädter Straße ist zum Hotspot geworden, wie sich bei unserem Lokalaugenschein im Rahmen der Initiative ‚Für ein sicheres Wien‘ herausstellt. Der Drogenhandel ist dank der zielgerichteten Maßnahmen der Polizei deutlich zurückgegangen. Mit Ausnahme dieser Verbesserung finden wir hier jedoch eine Situation vor, die so nicht mehr tragbar ist“, so Karl Mahrer, Sicherheitssprecher der ÖVP Wien im Nationalrat. Bezirksparteiobmann Stefan Trittner dazu: „Die U-Bahn-Benutzer fühlen sich durch zahlreiche stark alkoholisierte Personen in ihrer Sicherheit gefährdet.“ Gemeinsam haben Mahrer und Trittner Gespräche mit Bürgern und Unternehmern rund um die U-Bahn-Station geführt:
„Hier helfen nicht nur lokale Lösungen, es braucht ein gesamtheitliches Sicherheitskonzept für Wien“.

Passanten und Anrainer, die täglich um die U6-Station Josefstädter Straße verkehren, berichteten von zahlreichen Vorkommnissen, die sie verunsichern: „Bis zu 80 teilweise stark alkoholisierte Personen halten sich hier regelmäßig auf und behindern und belästigen Passanten. Daher wäre ein Alkoholverbot wie am Praterstern auch für den Bereich rund um die U6 Station Josefstädter Straße sinnvoll. Am Praterstern führte diese Maßnahme zu deutlichen Verbesserungen und einem erhöhten Sicherheitsgefühl“, so Sicherheitssprecher Karl Mahrer, und weiter: „Dutzende Personen, die sich über den Tag verteilt buchstäblich ‚Niedertrinken‘ und massive Verschmutzung bis in die Seitengassen tragen dazu bei, dass sich die Bevölkerung an diesem Ort unsicher fühlt. Gerade in dieser Situation spart die Stadt Wien den bis vor kurzem tätigen Stationswart ein, die Präsenz mobiler Ordnungskräfte kann kaum noch wahrgenommen werden. Ein Sicherheits-Ansprechpartner im Stationsgebäude fehlt.“

„Die Gewährleistung von Sicherheit muss ganzheitlich und umfassend mit stadtpolitischen Maßnahmen erfolgen. Ottakring soll ein lebenswerter Bezirk bleiben: Dafür braucht es jedoch umfassende Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz aller Bürger. Niemand soll sich fürchten müssen, wenn er mit der U-Bahn fährt oder hier in der Gegend unterwegs ist. Den Stationswart einzusparen, WCs zuzusperren und so eine ganze U-Bahn-Station und damit die Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum aufzugeben, ist der absolut falsche Weg. Es gibt Lösungen für die derzeitige Lage rund um die U6-Station Josefstädter Straße – jetzt braucht es nur mehr die Bereitschaft der Stadtregierung, hier etwas ändern zu wollen“, so Bezirksparteiobmann Stefan Trittner.

Es brauche hier zielgerichtete Maßnahmen, die nicht nur Symptome bekämpfen. Die bisherigen Lokalaugenscheine im Rahmen der Initiative „Für ein sicheres Wien“ zeigen, dass Wien ein Gesamtkonzept für Sicherheit und wirksame Sozialarbeit im öffentlichen Raum benötigt. „Wir fordern daher erneut ein Bekenntnis der Stadt Wien zu Ordnung und Sicherheit! Unsere konstruktive Arbeit bei der Sicherheitsoffensive ‚Für ein sicheres Wien‘ sollte endlich aufgegriffen werden. Bislang gab es nur die Erfüllung einzelner Forderungen, wie zum Beispiel die Einführung des Alkoholverbots am Praterstern. Die Stadtverantwortlichen müssen endlich die Probleme erkennen und lösen. Dazu bieten wir unsere Zusammenarbeit an“, so Mahrer.

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