OTS0023 5 II 0257 NSK0001 AI Di, 03.Jul 2018
SPÖ / Lercher / EU / ENF / Vilimsky / FPÖ

Lercher: Champagner-Harry und seine Fraktion müssen mehr als eine halbe Million Euro zurückzahlen

Schaumweingelage auf Steuerzahlerkosten – Die neue Fairness der FPÖ

Wien (OTS/SK) - „Die FPÖ-Fraktion im EU-Parlament (ENF) muss den europäischen Steuerzahlern 544.400 Euro an zu Unrecht bezahlten Spesen zurückerstatten. Das Geld wurde unter anderem für 234 Flaschen Champagner, Schlemmer-Menüs im Wert von mehr als 400 Euro und teure Weihnachtsgeschenke an Fraktionskollegen verprasst. Auch ein 401 Euro teures Menü für Straches Selfiefreund Salvini wurde so bezahlt“, rekapituliert SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher die Schaumweingelage der FPÖ-Fraktion. ****

„Außer Spesen nichts gewesen, so kann man die politische Arbeit der FPÖ im EU-Parlament wohl zusammenfassen. Harald Vilimsky, von manchen schon ‚Champagner-Harry‘ genannt, trägt als stellvertretender ENF-Fraktionsvorsitzender natürlich volle Mitverantwortung für dieses Debakel und ist mehr als rücktrittsreif. Einmal mehr zeigt sich, wie die FPÖ ihren Wählerauftrag versteht: Schaumweingelage und Privilegien auf Steuerzahlerkosten für unsere Abgeordneten – Das ist die neue Fairness der FPÖ“, sagt Max Lercher heute, Dienstag.

„In diesem Lichte kann ich dem Vorschlag von EU-Kommissionspräsidenten Juncker einiges abgewinnen. Vilimsky und seine FPÖ sollten wirklich die ENF-Fraktion verlassen. Das würde die Champagnerrechnungen für den Steuerzahler reduzieren. In Summe wäre es für die Steuerzahler aber überhaupt am günstigsten, wenn die FPÖ einfach eine Blankovollmacht bei der ÖVP hinterlegt und sich anschließend auflöst. Sie haben ohnehin keine eigenen politischen Positionen mehr. Vom CETA-Verrat bis zur 60-Stunden-Woche wäre die Politik zwar dann immer noch genauso schlecht, aber wir sparen uns zumindest die Kosten für die FPÖ-Politiker“, schließt Lercher. (Schluss) mb/mp

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