OTS0094 5 II 0307 NFW0003 CI Di, 08.Mai 2018
FPÖ / Wien / Nepp / KAV / Kostenexplosion

Nepp: Erneut haarstäubende Geldverschwendung im KAV

Explodierende Ausgaben für Sachkostendämpfungsprojekt „SOUND“

Wien (OTS) - Der aktuelle Bericht des Stadtrechnungshofes ergänzt die Liste der Misswirtschaft im Krankenanstaltenverbund (KAV) um einen weiteren Punkt. Das im Jahr 2013 implementierte Sachkostendämpfungsprojekt „SOUND“ sollte demnach die Ausgaben im Bereich des KAV über eine Zeitspanne von fünf Jahren senken – passiert ist allerdings das Gegenteil. „Wenn die ursprünglich veranschlagten Kosten von 11,6 Millionen Euro für ein externes Beratungsunternehmen nach vier Jahren bereits auf 29,4 Millionen gestiegen sind, läuft eindeutig etwas schief“, ärgert sich Vizebürgermeister Dominik Nepp über den neuerlichen Finanzskandal unter Herrschaft des KAV. Neben dem Milliardengrab KH-Nord beweist dieser Vorfall erneut, wie im Wiener Gesundheitssystem mit Steuergeld umgegangen wird. „Leider nicht zum Vorteil der Patienten“, weiß Nepp, der die freiheitliche Forderung nach einer Untersuchungskommission mit Blick auf das gesamte Gesundheitssystem der Bundeshauptstadt bestätigt sieht.

„Damit die vorliegende Kostenexplosion aber überhaupt erst zustande kommen konnte, müssen wohl mehrere Ebenen versagt haben“, erklärt der Freiheitliche. Dem Stadtrechnungshofbericht zufolge hat der KAV einerseits wohl auf die falsche Beratungsfirma gesetzt, andererseits hat die nötige Kontrolle offensichtlich versagt. „Denn obwohl die vorgesehenen Ziele des externen Beraters deutlich verfehlt wurden, sind keinerlei Maßnahmen zur Begrenzung der Projektkosten erkennbar“, führt Nepp die unsägliche Misswirtschaft weiter aus. „Der KAV hat die Beratungsfirma weiter werken lassen, ohne deren Leistung in irgendeiner Weise zu überprüfen“, fasst der Vizebürgermeister zusammen.

Weiters hat der Stadtrechnungshof festgestellt, dass die ursprünglichen Annahmen des KAV in Bezug auf die Sachkosten falsch waren. Die tatsächlichen Einsparungen werden im Bericht mit lediglich 29 Millionen Euro errechnet. „Für aufmerksame Mathematiker lässt sich also unschwer erkennen, dass die Beratungstätigkeiten mehr gekostet als gebracht haben. Der KAV hat erneut versagt und tatenlos dabei zugesehen, wie Kosten explodieren - ohne in irgendeiner Weise gegenzusteuern“, schließt Nepp. (Schluss) akra

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