OTS0016 5 II 0302 NFW0001 Mi, 02.Mai 2018
Gesundheit / Wien

FP Guggenbichler/Köckeis: SP-Gesundheitsstadträtin Frauenberger sind lebensrettende Maßnahmen bei plötzlichem Herzstillstand egal

Statt in Defibrillatoren investiert man in Wien lieber in Energetiker

Wien (OTS) - Im Interesse von vorbeugenden und lebensrettenden Maßnahmen in Wien-Währing, stellte der Währinger FPÖ-Klubobmann Georg Köckeis in der letzten Bezirksvertretungssitzung wörtlich folgenden Antrag:

Die amtsführende Stadträtin für Gesundheit und Soziales, Frau Sandra Frauenberger wird ersucht, im Einvernehmen mit der Währinger Bezirksvertretung und im Rahmen der Initiative „Wien wird herzsicher“ je einen Defibrillator auf dem Währinger Kutschkermarkt bzw. am Gersthofermarkt zu errichten.

Bedauerlicherweise erteilte die zuständige Stadträtin dieser Forderung mit dem 27. April eine klare Abfuhr. Sie wies darauf hin, dass „Defis“ bei der Wiener Polizei in Einsatzfahrzeugen, in Polizeiinspektionen sowie in Verwaltungsgebäuden der Exekutive und im Währinger Amtshaus ohnedies vorzufinden seien.

„Für Energetiker haben wir Geld ohne Ende, aber bei lebensrettenden Maßnahmen setzt Frauenberger den Sparstift an“, zeigt sich Köckeis entsetzt über die lapidare und verantwortungslose Vorgehensweise der roten Gesundheitsstadträtin.

Aus Sicht der Währinger FPÖ sollten Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die Versorgung für den medizinischen Ernstfall bereits vor Ort auf den stark frequentierten Märkten im Bezirk gewährleisten zu können. „Bei einem plötzlichen Herzinfarkt zählt jede Sekunde. Bis ein Einsatz- oder Rettungswagen beim Betroffenen eintrifft, können fünf bis zehn Minuten vergehen. Dies ist ein Zeitraum, der über Leben und Tod entscheiden kann“, so der Währinger Bezirksobmann, LAbg. Udo Guggenbichler in Richtung Frauenberger.

„Ein Defibrillator kann Leben retten – ein Energetiker bei einem Herzstillstand ist ungefähr genauso hilfreich, wie Frauenberger im Amt als Gesundheitsstadträtin“, zeigt Guggenbichler die absurde Priorätensetzung der Stadträtin auf.

Gerade der im Herzen Währings gelegene und stark besuchte Kutschkermarkt, sowie der am Verkehrsknotenpunkt gelegene Gersthofermarkt wären prädestinierte Orte, um im Ernstfall mit der Ausstattung von kostengünstigen Defibrillatoren Menschenleben zu retten, meint abschließend der Währinger Bezirksobmann Guggenbichler und Klubobmann Köckeis unisono. (schluss)

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