OTS0029 5 CI 0313 AKN0001 Mi, 13.Dez 2017
Arbeiterkammer / Niederösterreich / Sicherheit

AK NÖ und Polizei NÖ machen Weg zur und von der Arbeit für Frauen wieder sicher

Startschuss für Schwerpunkt-Aktion in den Regionen – Ziel: Unbehagen nehmen und Strecke zum Dienstort sicher machen

St. Pölten (OTS) - Der Weg in und von der Arbeit ist für viele Frauen mit Unsicherheit verbunden. Zu wenig Straßenbeleuchtung oder verwinkelte Parkhäuser machen den Arbeitnehmerinnen dabei zu schaffen. Die Arbeiterkammer Niederösterreich hat daher gemeinsam mit der Landespolizeidirektion Niederösterreich eine Schwerpunkt-Aktion gestartet. „Durch Begehungen vor Ort wollen wir den Frauen die Unsicherheit nehmen, damit sie angstfrei zum und vom Dienstort kommen“, so AK Niederösterreich-Präsident Markus Wieser und Landespolizeidirektor Konrad Kogler.  

Gerade wenn es bereits früh dunkel ist, wird der Arbeits- und Heimweg für immer mehr Frauen unbehaglich. Zu wenig Kennzeichnung, Beleuchtung oder schlecht einsehbare Stellen sorgen für Unsicherheit. Die Landespolizeidirektion und die Arbeiterkammer haben daher das Projekt „Gemeinsam sicher mit Frauen“ gestartet. „Pro Bezirk wird es gemeinsam mit Betriebsrätinnen und betroffenen Frauen eigene Sicherheitsbegehungen geben“, so AK-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. Dabei werden kritische Plätze abgegangen. Die ExpertInnen der Polizei geben den Frauen Tipps, wie sie eine Angst-freie Situation erreichen können. „Für uns ist klar: Der Weg zur und von der Arbeit muss sicher sein“, betonen Wieser und Kogler.  

Auch konkrete Änderungsvorschläge sollen bei den Begehungen aufgezeigt und bei den Verantwortlichen (Gemeinden, Unternehmen,…) deponiert werden. „Unsere erfahrenen KollegInnen in den Regionen wissen genau, wie der Arbeitsweg sicherer gemacht werden kann“, so Kogler. Oft seien es nur kleine Verbesserungen wie stärkere Beleuchtung, die viel bewirken können.  

Die Arbeiterkammer und die Landespolizeidirektion setzen damit ihre Kooperation fort. Schon im Bereich Konsumentenschutz und Internetkriminalität läuft die Zusammenarbeit erfolgreich. „Wenn zwei starke Institutionen an einem Strang ziehen, kann viel für die Menschen erreicht werden“, sind sich Wieser und Kogler einig.


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