OTS0035 5 CI 0313 NFW0001 II Di, 21.Nov 2017
Nittmann / Wien / Subventionen / Kultur / Föttinger

FP-Nittmann zu Kulturförderung: Parteipolitik hat in subventionierten Häusern nichts verloren

Theater in der Josefstadt als „worsed practice model“

Wien (OTS) - Das Theater in der Josefstadt wird von der Stadt Wien mit 15,2 Millionen Euro jährlich gefördert. Leider verwechselt Direktor Föttinger die Bühne aber offenbar mit dem politischen Parkett, wie FPÖ-Gemeinderätin Ulrike Nittmann folgend belegt: Im September 2016 tönte er großspurig, dass wenn Norbert Hofer Bundespräsident wird, er sich freuen wird, Stücke gegen Rechtspopulismus zu spielen. Im Oktober 2017, nach der Nationalratswahl, erklärte er, dass es für ihn grauenhaft sei, dass über 57% der Österreicher rechte Parteien wählen.

Direktor Föttinger erdreistet sich auch, Programmhefte von diversen Stücken als politische Pamphlete zu missbrauchen. So wurde im September etwa der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache offen attackiert und im aktuellen Begleitheft zum Schnitzler-Stück „Professor Bernhardi“ nochmals darauf repliziert. Da wird Stadtrat Mailath-Pokorny auf Seite 1 allen Ernstes der Platz gegeben, dem kulturinteressierten Publikum zu erklären, warum die Aussage „Strache macht ein Jahr Bildungskarenz“ nicht ehrenrührig ist. Der Grund: "Kulturförderung habe nichts mit Wohlverhalten zu tun“, so Mailath-Pokorny. „Dieser Ansicht bin ich auch, allerdings wäre in diesem Fall Wohlverhalten eher so zu verstehen, das Theater nicht als politische Plattform zu missbrauchen. Wenn Direktor Föttinger sich politisch engagieren möchte, kann er das gerne tun aber nicht in einem von der Stadt Wien geförderten Haus sondern im Wiener Gemeinderat“, hält Nittmann fest. Denn die Freiheit der Kunst darf nicht zur Narrenfreiheit politischer Aktivisten verkommen.

Abschließend mahnt Nittmann politische Verantwortung ein und fordert, Steuergeld nicht länger in Günstlingswirtschaft zu stecken oder parteipolitisch eingefärbte Kunst zu fördern. „Wir fordern den Kulturstadtrat auch auf, die Liste der abgewiesenen Subventionen vorzulegen und die Änderungen der Subventionsrichtlinien endlich in Angriff zu nehmen, um feststellen zu können, wer schon über welche Töpfe Geld lukriert hat und welche Projekte über andere Vereine subventioniert wurden“, schließt Nittmann.(Schluss)

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