OTS0034 5 WI 0494 NEF0004 WB Mi, 18.Okt 2017
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MOL sichert sich zusätzliche Lizenzen für strategische Investition in Propylenoxid-Wertschöpfungskette (Polyol Projekt)

Budapest (OTS) -

  • MOL-Gruppe unterzeichnet weiteren Vertrag mit thyssenkrupp, um Polyetherpolyole und Propylenglykole zu produzieren
  • MOL-Gruppe sichert sich damit alle Technologielizenzen und technischen Ressourcen für die Produktionseinheiten des Polyol Projekts
  • Polyol Projekt ist das größte Investitionprojekt der MOL-Gruppe zwischen 2017 und 2021
  • MOL-Gruppe bewegt sich als Teil der Strategie MOL 2030 weiter entlang der petrochemischen Wertschöpfungskette in Richtung Halbwaren und Spezialchemieprodukten

Nach Bekanntgabe der Partnerschaft mit Evonik und thyssenkrupp, um Propylenoxid herzustellen, hat die MOL Gruppe den nächsten Meilenstein der Investitionsstrategie erreicht. Die zusätzliche Übereinkunft mit thyssenkrupp Industrial Solutions (Thailand) Ltd ermöglicht den technologischen Schritt zur Verarbeitung von Propylenoxid zu Polyetherpolyolen und Propylenglykolen.

Der Vertrag betrifft den Ankauf von Technologielizenzen, Produktionsdesigns und Frontend-Technikdesign für jene Produktionseinheiten, die Propylenoxid in Polyetherpolyole und Propylenglykole umwandeln. Nach Abschluss der Investition ist die MOL-Gruppe der größte Polyetherpolyol- und Propylenglykolproduzent Zentraleuropas.

Die Polyol-Technologie von thyssenkrupp basiert auf dem hochmodernen Jet Reactor Design, welches höchstmögliche Sicherheit, Qualität, Funktionsfähigkeit, Flexibilität und Produktivität gewährleistet.

Die Frontend-Technik einschließlich der nötigen Produkttests wird durch thyssenkrupps Technologie und die R&D-Zentrale für Oleochemikalien in Thailand bereitgestellt. Der Vertrag beinhaltet auch eine Vorvereinbarung mit thyssenkrupp, die Polyetherpolyolfabrik zu liefern und zu errichten.

Im Einklang mit der MOL 2030 Langzeitstrategie bewegt sich die MOL-Gruppe weiter entlang der petrochemischen Wertschöpfungskette in Richtung Halbwaren und Spezialchemieprodukten und entwickelt sich in ein führendes Chemieunternehmen in Zentral- und Osteuropa. Polyetherpolyole, die als Rohmaterial für Polyurethan-Schaum dienen, sind dank ihrer umfassenden Einsatzmöglichkeiten in der Automobilindustrie, der Bauwirtschaft, der Verpackungsindustrie und der Einrichtungsbranche das zentrale Element der petrochemischen Expansion der MOL-Gruppe. Durch diese Schlüsselinvestition ist die MOL-Gruppe der einzige integrierte Produzent von Polyolen in Zentral- und Osteuropa.

Propylenglykole, welche eine zusätzliche Produktlinie darstellen, sind Propylenoxid-Derivate und werden von der Mehrheit der integrierten Propylenoxid-Produzenten hergestellt. Propylenglykole haben ebenfalls umfassende Anwendungsmöglichkeiten, von der Produktion ungesättigter Polyesterharze über die Verwendung in Körperpflegeprodukten, pharmazeutischen Zusatzstoffen und in anderen Bereichen.

Durch die Unterzeichnung des Vertrags hat die MOL-Gruppe alle Technologielizenzen und technischen Ressourcen für jede Produktionseinheit des Polyol Projekts sichergestellt. Die im vergangenen Juli unterschriebenen Verträge betrafen den Ankauf von Technologielizenzen und Produktionsdesigns für die sogenannte HP-PO-Technologie (Wasserstoffperoxid zu Propylenoxid) zur Produktion von Propylenoxid.

Über die MOL-Gruppe

Die MOL-Gruppe ist ein integriertes, international tätiges Öl- und Gasunternehmen mit Stammsitz in Budapest, Ungarn. Die Gruppe ist in mehr als 30 Ländern mit einer dynamischen internationalen Belegschaft von 25.000 Mitarbeitern und einer mehr als hundertjährigen Erfolgsbilanz im Energiebereich tätig. Die Explorations- und Produktionsaktivitäten der MOL-Gruppe werden durch die Erfahrung von über 75 Jahren im Bereich Kohlenwasserstoff unterstützt. Derzeit wird in acht Ländern produziert, in dreizehn Ländern gibt es Explorationsgebiete. Die MOL-Gruppe betreibt vier Raffinerien und zwei petrochemische Anlagen in einer integrierten Lieferkette in Ungarn, der Slowakei und Kroatien und besitzt ein Netzwerk von 2.000 Tankstellen in insgesamt zehn Ländern Zentral- und Südosteuropas.

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