OTS0056 5 WI 0198 NGB0001 II Do, 14.Sep 2017
Arbeitsmarkt / KV / Immobilienverwalter / GPA-djp / WKÖ

Neuer Kollektivvertrag für Angestellte bei Immobilienverwaltern

Sozialpartner einigen sich - 1.500 Euro Mindestgehalt in der ersten echten Verwendungsgruppe II

Wien (OTS) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und die Arbeitgeber der Berufsgruppe der Immobilienverwalter im Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder konnten sich auf einen Kollektivvertragsabschluss für rund 10.000 Angestellte einigen. Durch eine Umstrukturierung des Gehaltsschemas wird in drei Schritten bis 1.1. 2019 ein Mindestgehalt von 1500 Euro in der ersten echten Verwendungsgruppe erreicht.++++

Die Lehrlingsentschädigung wird ebenfalls entsprechend mit entwickelt und beträgt 630 Euro im ersten Lehrjahr. Zusätzlich wurde vereinbart, dass für Mütter auf Basis des Kollektivvertrages 22 Monate Karenzzeiten nun auch für die Entwicklung im Gehaltsschema angerechnet werden. Der Kollektivvertrag tritt mit 1.7.2017 in Kraft und beinhaltet Gehaltssprünge bis 1.1.2019.

„Der Abschluss trägt dazu bei, die geschlechterspezifische Lücke im Einkommen, zu schließen und führt zu mehr Einkommensgerechtigkeit“, so Philipp Obermaier, Verhandlungsleiter der GPA-djp.

Der Verhandlungsleiter der Arbeitgeber Johannes Wild:„Wir stehen zu unserer sozialen Verantwortung und einer Anhebung auf 1.500 Euro Mindestlohn in der Verwendungsgruppe II“.

Rückfragen & Kontakt:

GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Martin Panholzer
Tel.: 05 0301-21511
Mobil: 05 0301-61511
E-Mail: martin.panholzer@gpa-djp.at

WKO - Stabsabteilung Presse
Elisabeth Salzer
T: 0590900-3400
E: elisabeth.salzer@wko.at
M: 0664-8179911
http://news.wko.at/presse

***OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT***

OTS0056 2017-09-14/10:23