OTS0109 5 II 0322 NPI0001 WI Mi, 23.Aug 2017
Steuern / FPÖ / Wirtschaftsprogramm / Stummvoll / Mittelstand

Mittelstandsplattform: FPÖ-Wirtschaftsprogramm mit begrüßenswerten Ansätzen

Günter Stummvoll: Erfreuliches Bekenntnis zum Industrie- und Wirtschaftsstandort, Strukturreformen sowie gegen neue Steuern

Wien (OTS) - Als „inhaltlich in die richtige Richtung gehend“, beurteilte Dr. Günter Stummvoll, Sprecher der Aktionsplattform für Leistung und Eigentum heute, Mittwoch, die Präsentation des Wirtschaftsprogramms der FPÖ. Es fänden sich darin „viele begrüßenswerte Ansätze, die der hohen Bedeutung des heimischen Mittelstandes als Leistungsträger Rechnung tragen“, so Stummvoll, der sich unter anderem auf das klare Bekenntnis der FPÖ gegen Erbschafts-, Schenkungs-, Vermögens- oder Maschinensteuer bezog: „Als Plattform haben wir uns immer wieder klar gegen jede zusätzliche Belastung ausgesprochen, denn der Steuer- und Abgabendruck ist bereits auf einem absoluten Rekordhoch. Dass auch die FPÖ in Österreich kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem sieht und daher neue oder höhere Steuern ausschließt, ist aus Sicht des Mittelstandes ebenso erfreulich, wie die angestrebte Abschaffung der kalten Progression.“

„Die Entlastung der Menschen von Steuern und Abgaben um mittelfristig rund zwölf Milliarden Euro und damit die Senkung der Abgabenquote auf unter 40 Prozent ist ein ambitioniertes, aber sicherlich machbares und daher unterstützenswertes Ziel“, stellte Stummvoll klar. Die Reduktion des staatlichen Verwaltungsaufwandes – von unzähligen Experten vorgeschlagen, als realistisch befunden, aber leider nie ausreichend umgesetzt – „erscheint naturgemäß als Mittel der ersten Wahl für sinnvolle, ausgabenbasierte Steuersenkungsvorschläge.“ Das Bekenntnis zu einem echten Nulldefizit und damit letztlich zu einer Senkung der Staatsverschuldung, „die kommenden Generationen ohnehin wie ein Mühlstein um den Hals hängt, gehen daher ebenso in die richtige Richtung, wie jenes zu einem starken Wirtschafts- und Industriestandort Österreich als Grundlage für Wohlstand und vor allem Arbeitsplätze“, so Stummvoll, der abschließend die angestrebte Senkung der Lohnnebenkosten sowie die Halbierung der Körperschaftssteuer (KÖSt) auf nicht-entnommene Gewinne als positive Punkte hervorhob. Bei der Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft sehe er allerdings mehr Nachteile als Vorteile, insbesondere beim Abschluss von Kollektivverträgen und der Finanzierung von Serviceleistungen für den Mittelstand.

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Der österreichische Mittelstand
Dr. Günter Stummvoll
Sprecher der Mittelstands-Plattform für Leistung und Eigentum
0664-2416051
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