OTS0068 5 II 0254 FLK0002 Fr, 21.Jul 2017
FPÖ / Kärnten / Trettenbrein / Darmann / Tierschutz

FP-Trettenbrein: Kärnten steht geschlossen hinter Darmann-Lösung für kleine Tierschutzvereine

Einstimmige Annahme des freiheitlichen Dringlichkeitsantrags im Landtag zur Entkriminalisierung ehrenamtlicher Helfer durch das Tierschutzgesetz NEU

Klagenfurt (OTS) - Erfreut zeigt sich der freiheitliche Klubobmann Stellvertreter Harald Trettenbrein darüber, dass der FP-Dringlichkeitsantrag zur Klärung der missverständlichen Formulierungen im Tierschutzgesetz NEU, in der gestrigen Landtagssitzung einstimmig angenommen wurde. „Was die Welpenmafia im Internet ausbremsen sollte, beschert nun seriösen kleinen Tierschutzvereinen bzw. ihren ehrenamtlichen Helfern eine Flut an Bußgeldbescheiden“, verweist der Landtagsabgeordnete auf die problematische Auslegung der Bestimmungen, die das „öffentliche Feilbieten“ von Tieren ohne behördliche Genehmigung verbieten.

Trettenbrein erläutert an einem Beispiel, wie auch Kärntner Tierschutzvereine bereits die unangenehmen Folgen der jüngsten Tierschutz-Novelle zu spüren bekommen: „Ehrenamtliche Helfer haben ihr Engagement im Rahmen der Wolfsberger Tierecke reduziert.“ Im Rahmen von „Pflegestellen“ in Privathaushalten würden dort herrenlose Katzen vorübergehend, unter tierärztlicher Aufsicht (und oft auch auf eigene Kosten) wieder „aufgepeppelt“ und dann in ein liebevolles neues Zuhause weitervermittelt. Diesem Tierschutzprojekt seien dem Vernehmen nach erste Freiwillige abgesprungen.

Mit der einstimmigen Annahme des FP-Dringlichkeitsantrags zeige der Kärntner Landtag, dass er geschlossen hinter der vom Kärntner Tierschutzreferenten, LR Gernot Darmann, vorgeschlagenen praxisnahen Lösung stehe: Tierschutzvereine, die eine behördliche Meldung bzw. Registrierung durch den Amtsveterinär gemäß § 31a Tierschutzgesetz vorweisen können, sollen auch auf Internetplattformen neue Besitzer für herrenlose Tiere suchen dürfen. Damit ist eine laufende Kontrolle durch den Amtsveterinär gegeben. „Mit dieser Lösung ist den unzähligen Tierschutzvereinen das Vorstellen armer herrenloser Tiere auf Internetplattformen weiterhin möglich“, ist Trettenbrein überzeugt.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Landtagsklub
Landhaus, 9020 Klagenfurt
0463 513 272

***OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT***

OTS0068 2017-07-21/12:10