OTS0126 5 CI 0280 BMG0001 Mi, 31.Mai 2017
Rendi-Wagner / Gesundheit / Rauchen / Prävention / Jugendschutz

Rendi-Wagner zum WeltnichtraucherInnen-Tag: Prävention und Beratung als Schlüssel zu rauchfreiem Leben

"Rauchfrei Telefon" immer häufiger als Anlaufstelle genutzt

Wien (OTS) - "Ich stehe voll hinter dem kürzlich getroffenen Beschluss der Landesjugendreferenten das Einstiegsalter beim Rauchen zu heben. Ein Rauchverbot bis 18 kann – das wissen wir aus internationalen Erfahrungen – dazu beitragen, dass weniger Jugendliche zu rauchen beginnen", sagt Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner anlässlich des WeltnichtraucherInnen-Tags. Im Zuge des für 2018 geplanten Rauchverbots bis 18 weist Rendi-Wagner darauf hin, dass es, um den Jugendschutz zu verbessern, auch nötig ist, die Zigarettenautomaten so umzurüsten und so einzustellen, damit sie dem neuen Schutzalter entsprechen.

In Österreich rauchen rund 23 % Männer und 19 % der Frauen. Jährlich sterben ca. 14.000 Menschen an Folgen des Tabakkonsums. "Ein Verbot alleine reicht nicht aus, wichtig sind vor allem die begleitenden Präventionsmaßnahmen", betont die Ministerin. Das Gesundheitsministerium setzt daher auf die Kooperation mit den Fachstellen für Suchtprävention der Länder und deren Dachverband, der ARGE-Suchtvorbeugung sowie dem Berufsverband der österreichischen PsychologInnen (BÖP). Mit dem „Rauchfrei Telefon“ unterstützt das Gesundheitsministerium bereits seit mehreren Jahren eine Beratungsstelle zum Thema Rauchausstieg. Seit die Telefonnummer und Homepage des "Rauchfrei Telefons" verpflichtend auf jeder Verpackung eines Tabakproduktes ersichtlich sein muss, gibt es einen deutlichen Trend: "Wir verzeichnen einen starken Anstieg bei der Nachfrage – so sind etwa im Juli 2016 3.900 Anrufe eingegangen und damit mehr Anrufe, als im gesamten Jahr 2015", freut sich Rendi-Wagner über die breite Annahme des Angebots.

Das „Rauchfrei Telefon“ ist unter der Nummer 0800 810 013 und im Internet unter www.rauchfrei.at erreichbar. (Schluss)

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