OTS0173 5 II 0356 NSK0002 Di, 07.Mär 2017
SPÖ / Niedermühlbichler / Frauen / Frauentag / Gleichstellung

Niedermühlbichler zum Weltfrauentag: Plan A für die Frauen umsetzen

Rahmenbedingungen verbessern: Mindestlohn, Lohntransparenz, Frauenquote, Anspruch auf Kindergartenplatz

Wien (OTS/SK) - Morgen, am 8. März, ist Internationaler Frauentag. „Auch im Jahre 2017 sind wir von echter Gleichstellung zwischen Frauen und Männern leider noch weit entfernt – vor allem, was die gleiche Bezahlung angeht“, stellt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler fest und erinnert an den Gender-Pay-Gap von 23 Prozent in Österreich. Auch mit der Aufgabe, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, werden immer noch vor allem Frauen beansprucht. „Wir müssen dringend die Rahmenbedingungen für Frauen in Österreich verbessern. Der Plan A von Bundeskanzler Kern enthält eine ganze Reihe zukunftsweisender Projekte, um die Situation für Frauen besser zu machen. Von der Forderung nach mehr Lohntransparenz, über die Einführung eines Mindestlohns von 1.500 Euro, Frauenquoten in Aufsichtsräten privater Großunternehmen bis hin zu einem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. Wir kämpfen dafür, dass der Plan A für die Frauen umgesetzt wird!“ ****

„Wir SozialdemokratInnen wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Frauen in Österreich ein selbstbestimmtes Leben führen können“, betont der SPÖ-Bundesgeschäftsführer. „Noch immer ist die Forderung ‚gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ nicht erfüllt. Die Einführung eines Mindestlohns von 1.500 Euro wäre ein wichtiger Schritt in diese Richtung, denn davon profitieren vor allem Frauen“, sagt Niedermühlbichler. Außerdem brauche es mehr innerbetriebliche Lohntransparenz, um die Einkommensschere zu schließen. „Nur eine Frau, die weiß, wieviel sie im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen verdient, kann sich für eine faire Bezahlung stark machen.“

Die Forderung der SPÖ nach verpflichtenden Frauenquoten in Aufsichtsräten hat bereits Eingang in das Arbeitsprogramm der Regierung gefunden. Ab 1.1.2018 soll in Aufsichtsräten von börsennotierten Unternehmen sowie von Unternehmen mit mehr als 1.000 MitarbeiterInnen eine Frauenquote von 30 Prozent gelten, die bei Neubestellungen verpflichtend einzuhalten ist. „Wir werden dafür kämpfen, dass auch die noch ausstehenden Punkte aus dem Plan A diskutiert werden und auf die Agenda kommen. Denn auch wenn wir schon viel erreicht haben – der Kampf für mehr Gleichstellung ist noch lange nicht zu Ende“, stellt Niedermühlbichler klar. (Schluss) sc/up

Service: Mehr Infos zum Plan A finden Sie hier: www.meinplana.at

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