OTS0012 5 II 0226 FPK0001 CI Sa, 10.Dez 2016
FPÖ / Bildung / Schule / Rosenkranz

FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz: Weitertun wie bisher keine Lösung für PISA-Debakel

Nivellierung des Bildungsniveaus nach unten muss verhindert werden

Wien (OTS) - Wenig Zustimmung findet Bildungsministerin Sonja Hammerschmid mit ihren Aussagen im heutigen Ö1-Mittagsjournal bei FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz: „Mit den Floskeln aus dem Interview könnte man ein Wörterbuch der Sprechblasen gut füllen. Die PISA-Ergebnisse als inakzeptabel zu bezeichnen, wird ebenso wenig reichen. Stattdessen sucht Hammerschmid aber offenbar ein Heil darin, einfach so weiterzuwursteln wie bisher.“ Viele der „Bildungsexperten“, auf die sich Hammerschmid berufe, seien bloß Theoretiker.

Der Ansatz der Ministerin im experimentellen Unterricht „Beispiele zu suchen, die Mädchen bzw. Burschen besonders ansprechen“, klinge für Rosenkranz wie eine gefährliche Drohung: „Hammerschmid will damit anscheinend den Unterricht an das schwache Niveau der Schüler anpassen. Die Nivellierung des Bildungsniveaus nach unten würde damit munter fortgesetzt.“

Mit dem ununterbrochenen Ausbau der Ganztagsschule wolle man nichts anderes als – wie in der DDR – Kinder ihren Eltern entziehen und sie einer staatlichen Aufsicht übergeben. Andererseits schaffe es dieser Staat nicht einmal, vielen Schülern bis zum Ende der Schulpflicht elementarste Kenntnisse in Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen.

„Die FPÖ bleibt jedenfalls der einzige Garant für ein qualitätsvolles differenziertes Schulsystem, in dem nicht alle Kinder über einen Kamm geschoren, sondern nach ihren individuellen Bedürfnissen gefördert werden“, so Walter Rosenkranz.

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