OTS0162 5 II 0235 WKT0001 WI Mi, 02.Nov 2016
Gewerbeordnung / Innenpolitik / Wirtschaft und Finanzen / Arbeitsmarkt

Bodenseer zu Gewerbeordnung: Viel Licht, Tirol hätte sich aber etwas mehr Mut gewünscht

Novelle verspricht Bürokratieabbau und Aufwertung der Meister- und Befähigungsprüfung - Der Tiroler WK-Präsident wäre bei Liberalisierung aber noch einen Schritt weiter gegangen

Innsbruck (OTS) - „Darauf haben wir lange warten müssen“, freut sich WK-Präsident Jürgen Bodenseer über die beschlossene Entrümpelung des Anlagenrechts. Die heute angekündigte Novelle sieht vor, dass die Betriebsanlagenverfahren künftig schneller, günstiger und einfacher ablaufen bzw. teilweise ganz entfallen sollen. „Das erleichtert das Unternehmerleben und wird Investitionen ankurbeln. Die Unternehmen haben wieder Ressourcen frei, um das zu tun, was sie am besten können: etwas unternehmen!“ In diesem Sinne ist auch die Erweiterung der Nebenrechte auf 15 bzw. 30 Prozent ein voller Erfolg im Interesse der Unternehmen.

Auch die lange verdiente Aufwertung der Meister- und Befähigungsprüfung wird vom Tiroler WK-Präsidenten ausdrücklich begrüßt. „Unsere Betriebe leisten tolle Arbeit in der Ausbildung und wir haben sehr engagierte Mitarbeiter, die sich höher qualifizieren wollen. Die höhere Einstufung im internationalen Vergleich ist wichtig und absolut richtig!“

Für Bodenseer überwiegen die positiven Aspekte der geplanten Novelle. In einigen Bereichen hätte er sich aber durchaus mehr Mut gewünscht bzw. der Novelle einen größeren Schritt ins 21. Jahrhundert zugetraut. „Unsere innovativen Unternehmer und ihre leistungsbereiten Mitarbeiter müssen weiter auf eine Besserung der wirtschaftlichen Großwetterlage warten“, so Bodenseer zum Reformstau, „eine entfesselte Wirtschaft sieht anders aus.“

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