OTS0133 5 WI 0355 NWB0001 II Mi, 02.Nov 2016
Unternehmen / Gewerbeordnung / Betriebsanlagenrecht / Meisterbetriebe / Haubner

Haubner zu Gewerbeordnung: Notwendige Erleichterungen für Unternehmen

Erleichterungen beim Betriebsanlagenrecht unterstützen die heimischen Betriebe – Der Meister als Qualitätsmerkmal der österreichischen Unternehmen muss erhalten bleiben

Wien (OTS) - Der Wirtschaftsbund begrüßt die heute im Ministerrat getroffene Einigung in puncto Gewerbeordnungsnovelle. „Damit liegt ein gutes Paket vor, das wichtige Impulse für die heimischen Unternehmen setzt und unseren Unternehmen das Wirtschaften erleichtern wird. Besonders wichtig ist für uns, dass die Meisterprüfung erhalten bleibt. Sie ist der Garant für hohe Qualität, Qualifikation und Zuverlässigkeit“, kommentiert Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner die heutige Einigung im Ministerrat.

Besonders erfreut zeigt sich Haubner, dass die Forderungen des Wirtschaftsbundes nach Erleichterungen bei Betriebsanlageverfahren berücksichtigt wurden. „Der Entwurf enthält wichtige Maßnahmen, die die Dauer und Kosten von Betriebsanlagenverfahren effektiv senken sollen. Insbesondere die Einsetzung von One-Stop-Shops im gewerblichen Betriebsanlagenverfahren führt zu einer Beschleunigung der Verfahrensdauer. Das ist im Interesse unserer heimischen Unternehmen“, betont Haubner. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Freistellung des Gewerbeverfahrens von Gebühren und Verwaltungsabgaben des Bundes. „Dadurch werden die Unternehmerinnen und Unternehmer um über 10 Millionen Euro jährlich zusätzlich entlastet“, ergänzt Haubner.

Unerlässlich ist für den Wirtschaftsbund der Erhalt der Meisterprüfung. „Die Meisterprüfung ist ein bewährtes Qualitätsmerkmal. Sowohl die Kunden als auch die Mitarbeiter profitieren von der umfassenden Ausbildung und den Fachkenntnissen, die in einem Meisterbetrieb angeboten werden. Es ist wichtig für den Standort Österreich, dass dieser Qualitätsgarant erhalten bleibt“, so der Wirtschaftsbund-Generalsekretär. Mit der Neuregelung der Nebenrechtsbestimmungen habe man zudem einen wesentlichen Liberalisierungsschritt gemacht. So soll es in Zukunft bei freien Gewerben möglich sein, 30 Prozent an Leistungen in anderen Gewerben erbringen zu können, soweit dies in wirtschaftlich sinnvoller Ergänzung zur eigenen Leistung steht. Bei den reglementierten Gewerben werden es 15 Prozent sein. „Ein Hotelier wird dadurch zum Beispiel seine Gäste vom Bahnhof abholen können und Touren oder Verleihservices anbieten können, ohne dafür einen weiteren Gewerbeschein zu benötigen“, betont Haubner.

Abschließend hält der Wirtschaftsbund-General fest: „85 Prozent aller Gewerbe in Österreich sind damit freie Gewerbe. Mit der heutigen Einigung liegt ein sehr gutes Paket auf dem Tisch, das wesentliche Erleichterungen für die Unternehmen beinhaltet.“

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Wirtschaftsbund
Anja Mayer
Pressesprecherin

+43 (0)1 5054796-13,Mobil: +43 (0)664 88424203
a.mayer@wirtschaftsbund.at
http://www.wirtschaftsbund.at
www.facebook.com/WirtschaftsbundOesterreich

***OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT***

OTS0133 2016-11-02/13:22