OTS0105 5 II 0275 OCV0001 Do, 29.Sep 2016
Pensionen / Gesellschaft / Soziales / Bundesregierung / Jugend

Die Jugend kämpft um ihre Pensionen!

Mit den Entwürfen von Sozialminister Stöger ist wieder keine Pensionsreform in Sicht. Jetzt meldet sich die junge Generation wütend zu Wort.

Wien (OTS) - „Sieben Monate ist der Pensionsgipfel schon her, wir brauchen endlich echte Reformen! Es kann nicht sein, dass Österreich weiterhin auf Kosten der nächsten Generationen lebt“, kritisiert Peter Neuböck, Präsident des Österreichischen Cartellverbandes (ÖCV). Der ÖCV ist Unterstützer der „ARGE Generationenvertrag NEU“, die eine nachhaltige Sicherung des Pensionssystems fordert.

Auch der Bundesobmann der AktionsGemeinschaft, Andreas Jilly, appelliert an die Regierungsparteien: „Ein Viertel des Budgets wird derzeit in Pensionen gesteckt. Wir sollten lieber mehr Geld in Hochschulbildung und Forschung investieren!“ Stattdessen werde der Bildungssektor mangels Reformwillens weiter ausgehungert, klagt Jilly.

Der Mittelschüler-Kartell-Verband und die JVP unterstreichen die Forderungen der Arbeitsgemeinschaft. „Jeder sieht, dass es so nicht weitergehen kann! Die ‚ARGE Generationenvertrag NEU‘ hat die bisher vernünftigsten Lösungsvorschläge präsentiert“, sagt Julian Staltner, Jugendobmann des MKV. Gefordert werden eine Anhebung des Antrittsalters, Koppelung an die Lebenserwartung, Vereinheitlichung der Pensionssysteme, Halbierung der Deckungslücke, bessere Verteilung der Pensionslast und Abschaffung des Senioritätsprinzips. „Die Pensionsreform wurde im Februar beschlossen. Seitdem glänzt Minister Stöger mit Alibi-Vorschlägen und unternimmt nichts, um unser Pensionssystem langfristig zu sichern“, ermahnt auch JVP-Generalsekretär Stefan Schnöll.

Mit den Gesetzesentwürfen von Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) bleiben viele wichtige Baustellen unangetastet. Sogar fixe Vereinbarungen des Pensionsgipfels wurden ignoriert. „In vergleichbaren Ländern wird das Pensionsantrittsalter vielleicht bald auf 70 Jahre angehoben. Wir scheitern schon an der 65er-Marke“, gibt ÖCV-Präsident Neuböck zu bedenken. „Wir müssen das Pensionssystem jetzt endlich radikal umstrukturieren. Nichtstun auf Kosten der Jungen darf keine Option sein!“

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