OTS0093 5 II 0462 BJV0001 MI Do, 29.Sep 2016
Jugend / Internet / Medien / Bildung

Bundesjugendvertretung startet Kampagne #MeinNetz

Medienkompetenz, Partizipation junger Menschen & NoHateSpeech zentrale Themen. Startschuss mit Videos, Social Media Wettbewerb & Blog.

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) startet mit einer neuen Kampagne in den Herbst. Mit #MeinNetz widmet sich die BJV dem Thema Jugend & Internet und beleuchtet vor allem drei Themengebiete:
Medienbildung und Medienkompetenz, Partizipation junger Menschen in netzpolitischen Prozessen und Entscheidungen, sowie No Hate Speech – gegen Hass im Netz.

Den Startschuss bildet ein Wettbewerb für junge Menschen, in dem gegen Hass im Netz mobilisiert werden soll. Unter dem Motto „Dinge, die cooler sind als Hass im Netz“ können Videos und Fotos zum Thema eingereicht werden.
Ein Beispiel: https://youtu.be/hDYZsmXCAmg
Ebenso gleich zu Beginn geht der Kampagnenblog www.mein-netz.at online, auf dem rund um das Thema informiert wird, ebenso wie auf facebook.com/bjvpage. Weitere Highlights folgen in den kommenden Wochen.

Christian Zoll, Vorsitzender der BJV, zur Motivation hinter der Kampagne: „Für uns junge Menschen ist das Internet kein abstrakter, ferner Ort mehr. Es ist Teil unseres ganz normalen täglichen Lebens. Die Trennung zwischen on- und offline Welt ist längst keine mehr, für uns ist beides gemeinsam unser selbstverständlicher Lebensraum. Die Digitalisierung ist nicht mehr eine Utopie der Zukunft, wir sind mittendrin. Genau diesem Umstand wollen wir mit unserer Kampagne gerecht werden.“

Johanna Tradinik, ebenfalls Vorsitzende der BJV, umreißt den Schwerpunkt Medienbildung und Medienkompetenz: „Ganz zentral ist für uns eine umfassende Medienbildung für Kinder, Jugendliche aber auch PädagogInnen. Es reicht nicht, dass junge Leute mit einem Tablet umgehen können und Internet-Recherche in Geschichte benutzen. Medienkompetenz heißt für uns, Medien, ihre Funktionsweise und Eigenheiten zu kennen und kritisch hinterfragen zu können. Wir wollen, dass junge Menschen mit Quellenkritik ebenso vertraut sind, wie mit Urheberrecht oder Datenschutz. Und das ist nur möglich, wenn PädagogInnen gut dazu ausgebildet werden.“

Christian Zoll betont außerdem: „Ein großes Thema ist für uns auch Diskriminierung im Netz. Cybermobbing, Hasskommentare, das ist traurige Realität im Leben vieler junger Menschen. Dafür wollen wir mit der Kampagne ebenfalls Bewusstsein schaffen. Es ist aber nicht unser Ziel, nur auf die Risiken der digitalen Welt aufmerksam zu machen, sondern genauso wollen wir die Chancen, die sich dadurch für junge Menschen bieten herausstreichen. Darum ist es uns auch besonders wichtig, uns für die Partizipation junger Leute in netzpolitischen Prozessen stark zu machen. Wenn es zum Beispiel um Netzneutralität geht, um Datenschutz oder Urheberrecht, darf die Meinung und Mitbestimmung von Jugendlichen nicht unter den Tisch gekehrt werden. Schließlich geht es um unsere digitale Welt, in der wir schon mittendrin leben. Und Entscheidungen, die unsere Welt, unser digitales Sozialleben aber auch unsere (zukünftigen) Arbeitswelten entschieden mitprägen werden. Unsere Stimme muss Gewicht haben. Darum heißt einer unserer Slogans auch: #MeinNetz gehört mir!“

Rückfragen & Kontakt:

Bundesjugendvertretung
Julia Preinerstorfer
Öffentlichkeitsarbeit
01 214 44 99 -15 // 0676 880 11 1048
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