OTS0129 5 II 0255 FPK0006 CI Mi, 06.Jul 2016
FPÖ / Mölzer / Schule / Bildung / Nationalrat

FPÖ-Mölzer: Matura ist nichts mehr wert

Eine grundlegende Bildungsreform mit derzeitiger Regierung unmöglich

Wien (OTS) - Die heutige Debatte rund um die kürzlich durchgeführte Zentralmatura wird vom freiheitlichen Abgeordneten Wendelin Mölzer als „anlassbezogene Diskussion wahrgenommen, die aufgrund der Aktualität an Interesse gewonnen zu haben scheint“, wobei zu befürchten sei, dass das Interesse für dieses wichtige Thema in den nächsten Wochen wieder im Sand verlaufen könnte. „Die mediale Berichterstattung während der Durchführung der Zentralmatura sowie die unerfreulichen Ergebnisse dieser haben das Thema letztendlich erst auf die Tagesordnung der heutigen Nationalratssitzung gebracht“, so Mölzer, der es begrüßen würde, wenn dieses starke Interesse an Bildungsthemen auch ohne mediale Aktualität gegeben wäre.

„Wenn verschiedene Hochschulen trotz absolvierter Zentralmatura zusätzliche Eignungstests verlangen, dann stellt sich die Frage, was die standardisierte Reifeprüfung denn überhaupt wert ist?“ so der freiheitliche Abgeordnete, dem die Tatsache, dass Maturanten vor Studienantritt weitere Tests absolvieren müssen, um ihr gewünschtes Studium überhaupt erst beginnen zu dürfen, bedenklich erscheint.

„Das heimische Schulniveau, das in den letzten Jahren gesunken ist, kann nur mittels einer umfangreichen Bildungsreform positiv verändert werden“, fordert Mölzer, der dafür plädiert, den Schülern bereits in der Volksschule ein solides Handwerkzeug mitzugeben und Grundkenntnisse der deutschen Sprache sowie Allgemeinbildung in den Fokus der heimischen Bildung zu stellen. Das scheine allerdings mit der amtierenden Regierung nicht möglich zu sein, da ein Engagement für tatsächliche Veränderung schlichtweg nicht zu erkennen sei. „Einmal mehr fordern wir Freiheitlichen daher umgehende Neuwahlen, um den Stillstand zu beenden“, so Mölzer.

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