OTS0146 5 CI 0208 NFW0002 II Di, 07.Jun 2016
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FPÖ-Gudenus an Häupl: Wiener Wohnmisere lässt sich nicht beschönigen

Strukturreformen beim Wohnbau sind alternativlos

Wien (OTS) - Bürgermeister Michael Häupl und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig versuchten heute die Wohnungsmisere zu beschönigen. "Es muss zu strukturellen Reformen kommen. Notlösungen wie die Skandal-Veränderung der Bauordnung werden nicht ausreichen", erinnert Wiens FPÖ-Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus an die zahllosen Vorschläge seiner Fraktion.

Gudenus bezweifelt die Zahlen, mit denen Häupl und Ludwig die Wiener Wohnbauoffensive preisen: „Solange Wien nicht ausreichend ordentliches Zahlenmaterial an die Statistik Austria übermittelt, bin ich vorsichtig und misstrauisch“, erinnert Gudenus an die seit Jahren steigenden Wohnkosten. „Die angekündigte Offensive halte ich für ein politisches Placebo. Wien erwartet den Ansturm unzähliger Flüchtlinge in den geförderten Wohnungssektor. Die Wiener werden immer weiter unter die Räder kommen“, verweist Gudenus auf sich bereits anbahnende Entwicklungen.

„Häupls Ausführungen belegen, dass der SPÖ mittlerweile jegliche Gestaltungskraft im Wohnbau abhandengekommen ist“, kritisiert Gudenus. „Strukturen müssen verschlankt werden. Der Grundstücksbeirat ist in einem ersten Schritt ersatzlos abzuschaffen“, teilt Gudenus die Kritik des Stararchitekten Harry Glück an diesem Gremium. „Wir brauchen gemeinnützige Wohnbaugenossenschaften, die diesen Namen auch wirklich verdienen“, schließt Gudenus und bezieht sich auf den jüngsten Gagenskandal um SPÖ-Gemeinderätin Ingrid Schubert, die gleichzeitig als Vorstandsobfrau der Siedlungsunion ein Luxus-Einkommen bezieht.

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